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SSC Schwerin gegen MTV Stuttgart ab 14 Uhr im TV

Pokalfinale SSC Schwerin gegen MTV Stuttgart ab 14 Uhr im TV

Die Volleyball-Fans sind verzückt. In Mannheim werden die Pokalfinals ausgetragen. Die Duelle bei Männern und Frauen versprechen Hochspannung. VfB Friedrichshafen vs. Berlin Volleys und SSC Palmberg Schwerin vs. Allianz MTV Stuttgart locken.

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Fans des SSC Palmberg Schwerin mit dem Spruch: „Viel Erfolg in Mannheim, eure Gelbewand.“

Quelle: Ssc Schwerin

Mannheim/Schwerin. Die Spannung bei den Volleyball-Fans steigt. In Mannheim werden am Sonntag die Finals um den DVV-Pokal ausgetragen. Die Frauen machen den Anfang. Der SSC Palmberg Schwerin will gegen Vorjahresfinalist Allianz MTV Stuttgart (14.00 Uhr) seine titellose Zeit beenden. Anschließend kommt es bei den Männern zum ewigen Duell zwischen dem VfB Friedrichshafen und Titelverteidiger Berlin Volleys. Die Spiele werden ab 14 00 Uhr vom TV-Sender Sport 1 übertragen.

 

Durststrecke Seit dem Double 2013 wartet der SSC Palmberg Schwerin auf einen Titel. Erfahrung in Sachen Pokalerfolg ist bei der Mannschaft von Bundestrainer Felix Koslowski aber vorhanden. Nicht zuletzt Außenangreiferin Maren Brinker konnte 2011 noch in Diensten der Stuttgarterinnen den Triumph feiern. Der Tabellenführer will sich nun endlich wieder titelreif präsentieren. „Als Sportler freut man sich auch, dass man mal so ins Rampenlicht gerückt wird und der Volleyball die Aufmerksamkeit bekommt, die er verdient“, sagte Schwerins Libera und Kapitän Lenka Dürr.

Gigantenduell Die Dauerrivalen von VfB Friedrichshafen und Berlin Volleys wollen sich wieder einen packenden Schlagabtausch liefern. In dieser Saison lief es in den direkten Duellen für das Team vom Bodensee besser. In der Bundesliga und auch im Supercup behielt der Tabellenführer von Vital Heynen, dem Nachfolger von Trainerlegende Stelian Moculescu, die Oberhand. „In Mannheim wollen wir den Spieß umdrehen“, kündigte der Berliner Diagonalangreifer Paul Carroll an. „Wir müssen die Chancen nutzen, die uns der VfB gibt. Denn so einem Team darf man nicht die Möglichkeit geben, in einen Satz oder in das Spiel zurückzufinden. Deshalb müssen wir unseren Killerinstinkt zeigen und versuchen, sie auf dem falschen Fuß zu erwischen.“ Einen Ausrutscher will sich die neuformierte und verjüngte Mannschaft von Heynen aber keineswegs erlauben.

Dankeschön Im feierlichen Rahmen sollen die früheren Bundestrainer Heynen und Giovanni Guidetti offiziell verabschiedet werden. Heynen ist als Coach des VfB vor Ort und soll für mehr als vier Jahre beim DVV geehrt werden. Vakifbank-Coach Guidetti reist aus Istanbul an und soll für fast neun Jahre mit den deutschen Volleyballerinnen gebührend verabschiedet werden. Guidettis Nachfolger Koslowski wird der Feierlichkeit als Coach der Schwerinerinnen beiwohnen.

Rekordsieger Der VfB Friedrichshafen ist mit 13 Titeln die Nummer eins bei DVV-Pokalerfolgen. Konkurrent Berlin Volleys war bislang viermal erfolgreich, die ersten drei Triumphe (1994, 1996, 2000) wurden aber noch als SCC Berlin gefeiert. Bei den Frauen ist der USC Münster mit elf Erfolgen Rekordhalter. Die Schwerinerinnen konnten fünfmal jubeln, Allianz MTV Stuttgart zweimal. Von den in Mannheim aktiven Spielerinnen oder Spielern ist keiner erfolgreicher als Friedrichshafens Simon Tischer mit vier Pokalsiegen.

Rückblick 2016 wurden die Pokalfinale erstmals in Mannheim ausgetragen. Mit 12 000 Zuschauern wurde gleich ein Zuschauerrekord aufgestellt. Die Berlin Volleys waren dabei erstmals nach 16 Jahren wieder siegreich und bezwangen Außenseiter TV Bühl klar mit 3:0. Außenangreifer David Sossenheimer war damals Kapitän der Bühler, nun will er es mit dem VfB besser machen. „Nach zwei Jahren haben wir endlich wieder das große Duell der Giganten. Einen großen Niveauunterschied gibt es eigentlich nicht“, sagte Sossenheimer. Bei den Frauen sicherte sich 2016 der Dresdner SC zum vierten Mal den Pokal. Der damalige Titelverteidiger aus Stuttgart musste sich nach großem Kampf mit 2:3 geschlagen geben.

Trophäen Die Trophäen sind aus Aluminiumguss. Sie sind 8,5 Kilogramm schwer und 61 Zentimeter hoch. In der Farbe unterscheiden sie sich. Die Männer dürfen einen dunkelgrau-goldenen Pokal in die Höhe heben, die Frauen einen hellgrau-roséfarbenen.

Martin Moravec

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