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SSC-Trainer Koslowski: Ich werde niemals aufgeben

Schwerin SSC-Trainer Koslowski: Ich werde niemals aufgeben

Der Trainer des deutschen Volleyball-Rekordmeisters aus Schwerin nennt im OZ-Interview Gründe für das Halbfinal-Aus, spricht über die Personalplanung und die nächste Saison

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Felix Koslowski (32), Trainer der Bundesliga-Volleyballerinnen vom Schweriner SC

Quelle: Jan Huebener

Schwerin. OZ: Sie sind mit dem Schweriner SC im Halbfinale um die deutsche Meisterschaft ausgeschieden. Haben Sie die Enttäuschung verdaut?

Felix Koslowski: Ich muss gestehen, dass das Aus gegen Stuttgart ein Rückschlag war, der mich sehr traurig gemacht hat. Wir müssen uns eingestehen, dass wir im entscheidenden Moment nicht unsere beste Leistung abgerufen haben. In den vergangenen Tagen haben wir das aufgearbeitet und Schlussfolgerungen gezogen. Mittlerweile kann ich mich über die Bronzemedaille sogar schon ein bisschen freuen.

Haben Sie daran gedacht, sich einen neuen Job zu suchen?

Koslowski: Aufgeben kommt für mich niemals infrage! Ich stamme aus Schwerin, fühle mich hier zu Hause und habe dem Verein sehr viel zu verdanken. Insofern habe ich nie den Gedanken gehabt, den Verein zu wechseln, obwohl es mehrere Angebote aus dem Ausland gegeben hat.

Können Sie in einem Satz sagen, was Ihrer Mannschaft gefehlt hat?

Koslowski: Kaum. Es waren viele Kleinigkeiten, die zusammen gekommen sind und die auf dem Niveau über Sieg und Niederlage entscheiden. Ausschlaggebend war, dass wir mit unserem Auftritt in Stuttgart und der 0:3-Niederlage den Gegner so stark gemacht haben, dass wir ihn trotz des Heimrechts im entscheidenden Duell nicht mehr stoppen konnten. Uns hat Aggressivität gefehlt.

Wird es einen personellen Umbruch geben?

Koslowski: Wir haben mit allen Spielerinnen gesprochen. Ich gehe davon aus, dass wir drei, maximal vier Neuzugänge haben werden. Denise Hanke, Jennifer Geerties, Anja Brandt und Marie Schölzel haben noch über das Saisonende hinaus gültige Verträge. Mit Lousi Ziegler, Ariel Turner und Tabitha Love würden wir gern verlängern und sind in Gesprächen, die mich optimistisch stimmen. Mittelblockerin Veronika Hroncekova, die Zuspielerinnen Tanja Joachim und Michaela Wessely sowie Libera Stefanie Golla verlassen uns. Mein Co-Trainer Davide Carli verlässt den SSC nach vier Jahren.

Von Christian Lüsch

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