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Uni-Team flattern im 5. Satz die Nerven

Greifswald Uni-Team flattern im 5. Satz die Nerven

Trotz einer 13:9-Führung geben die Volleyballer aus Greifswald den Entscheidungssatz noch ab

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Nils Meier und André Heinrichs (beide im Hintergrund) beim Versuch, den Angriff abzuwehren.

Quelle: Werner Franke

Greifswald. Die Regionalliga-Volleyballer der HSG Uni Greifswald verloren ihr drittes Saisonspiel knapp mit 2:3 (18:25, 28:30, 25:21, 25:21, 15:17) gegen die KMTV Eagles II aus Kiel. „Nach einem Kaltstart in den ersten zwei Sätzen waren wir nicht im Spiel. In der Hinsicht waren wir froh, im dritten Satz eine Lösung gefunden zu haben. So kann man schon sagen, dass wir mit dem 2:3 einen Punkt gewonnen haben. Wenn man im Entscheidungssatz aber so hoch führt, sollte man schon gewinnen und nicht anfangen, aus Nervosität im Angriff schwierige Aktionen zu versuchen oder unnötige Aufschlagfehler zu machen“, fasst Greifswalds Trainer, Joris Fellinger, das Spiel zusammen Vor etwa 170 Zuschauern begann das Match ausgeglichen mit guten Angriffsaktionen auf beiden Seiten. Das sehr junge Kieler Team spielte mutig auf und auch Greifswald konnte zunächst mit guten Aktionen punkten. Nach zwei direkten Fehlern beim Aufschlag lag Greifswald jedoch mit 14:17 zurück, und wurde zunehmend unsicher im Spielaufbau. Auch der Wechsel im Zuspiel, Ove Gürtler kam für Tom Kokot, brachte nicht rechtzeitig die nötige Stabilität. Die Kieler nutzten diese Schwächephase und sicherten sich Satz eins mit 25:18.

Wenn man in entscheidender Phase hoch führt, sollte man auch gewinnen.“Trainer Joris Fellinger

Im zweiten Satz setzte sich das unsichere Spiel der Greifswalder fort. Durch die Einwechslung von Philipp Simonsen, im Diagonal-, und Stephan Gielow, im Außenangriff, wurde die Fehlerquote immer weiter reduziert. Beim Stand von 21:22 war das Spiel wieder ausgeglichen. In einer spannenden Schlussphase mit aufregenden Ballwechseln war das Glück jedoch nicht auf der Seite der HSG-Mannschaft und so ging auch der zweite Satz mit 30:28 an die Gäste. „Ich bin stolz darauf, dass ich meinem Team so tatkräftig zur Seite stehen konnte, doch wir müssen uns bei einem Rückstand schneller fangen und uns wieder auf unsere Stärken besinnen“, sagt Jugendspieler Simonsen nach diesem zweiten Satz.

Satz drei startete mit einer starken 5:0-Aufschlagserie von Stephan Gielow optimal für die Greifswalder. „Ich bin froh, mich wieder in den Dienst der Mannschaft stellen zu können“, sagt Stammspieler Gielow nach zuletzt verletzungsbedingtem Ausfall. Kiel verlor den Spielrhythmus und ermöglichte Greifswald durch viele direkte Fehler im Angriff den Vorsprung auf 14:7 auszubauen. Die Gäste konnten sich im Verlauf immer wieder auf ein paar Punkte heranarbeiten, am Ende reichte der Vorsprung aber zum ersehnten 25:21-Satzgewinn für die Greifswalder.

Nachdem man die Kieler in die Verlängerung gezwungen hatte startete der vierte Satz mit einem 1:6 wieder schlecht für die Gastgeber, vor allem im Angriff fehlte die nötige Konsequenz. Mit der Einwechslung von Jörg Mischkale kehrten Erfolg und Glück im Angriff aber zurück. Dank der lautstarken Unterstützung durch die Zuschauer konnten die Greifswalder sich erneut zurückkämpfen und am Gegner vorbeiziehen. Letztlich zwang die HSG-Mannschaft die Kieler mit einem 25:21 in den Entscheidungssatz.

Beflügelt vom gelungenen Satzausgleich, es stand jetzt 2:2, schienen nun alle Zeichen auf Sieg für die HSG-Mannschaft zu stehen. Mit guter Taktik im Aufschlag, die den Gästen den Spielaufbau erschwerte, schien der Spielgewinn beim Stand von 13:9 greifbar nahe. Doch es kam anders. Greifswald agierte plötzlich wieder nervös und schaffte es nicht, den wichtigen 14. Punkt zu erzielen.

Nachdem der Matchball beim Stand von 15:14 nicht genutzt wurde, nutzte Kiel sofort die gebotene Chance. „Dass wir im letzten entscheidenden Satz eine Vier-Punkt-Führung noch aus der Hand gegeben haben, lag womöglich am mangelnden Selbstvertrauen“, versuchte Mittelblocker André Heinrichs die mit 15:17 am Ende unglückliche Niederlage zu erklären.

Nils Meier

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