Volltextsuche über das Angebot:

15 ° / 10 ° wolkig

Navigation:
„Wenn es gegen uns geht, sind alle extrem heiß“

„Wenn es gegen uns geht, sind alle extrem heiß“

Schwerins Meistercoach Koslowski erwartet spannende Bundesliga-Saison

Sie haben mit dem SSC Palmberg Meistertitel und Supercup gewonnen, die WM-Qualifikation mit der Nationalmannschaft geschafft, haben geheiratet und sind Vater geworden – gibt es 2017 weitere Höhepunkte?

Felix Koslowski (lacht): Das war schon eine absolute Hammersaison – sportlich und privat. Der Meistertitel ist der Höhepunkt meiner sportlichen Karriere. Auch privat war es ein Traumjahr. Für mich kann das alles so weitergehen.

Sie haben das Stuttgarter Team vor einer Woche beim 3:0 im Supercup dominiert. Ist das der Maßstab für die Bundesliga-Saison?

Wir haben ein hervorragendes Spiel gezeigt und einen Titel gewonnen. Ganz ehrlich: diese Souveränität hatte ich nicht erwartet.

Alle erwarten von Ihnen und dem SSC die Titelverteidigung. Sie selbst auch?

Natürlich. Alles andere würde uns auch niemand abnehmen. Unser Anspruch war immer schon hoch. Außer bei den Auswärtsspielen in Dresden und Stuttgart waren wir stets der Favorit.

Sind die beiden Teams die Hauptkontrahenten im Titelkampf?

Ich denke schon. Dazu kommen Vilsbiburg, Wiesbaden und Potsdam. Wenn es gegen uns geht, werden alle Teams extrem heiß sein.

Insgesamt gab es beim SSC sechs Abgänge. Mit Maren Fromm, Lenka Dürr und Hannah Tapp haben Sie drei Schlüsselspielerinnen abgegeben. Ist das auszugleichen?

Wir hätten alle drei sehr gern behalten. Wenn andere internationale Vereine locken, können wir finanziell oft nicht mehr mithalten. Ich denke aber, dass wir mit unseren Neuzugängen gut aufgestellt sind.

Gab es Spielerinnen, die Sie wollten und nicht bekommen haben?

Ja, zwei waren dabei. Sie haben sich für andere Vereine in Deutschland entschieden. Namen möchte ich nicht nennen. Generell ist es uns aber gelungen, die Abgänge gut zu ersetzen. Und wir haben Glücksgriffe gemacht

Welche?

Greta Szakmary ist eine tolle Spielerin, die im Supercup geglänzt hat. Mit Martenne Bettendorf und Beta Dumancic haben wir junge Spielerinnen mit Potenzial geholt.

Ihre Mannschaft hat sich mit dem Meistertitel für die Champions League qualifiziert, tritt aber aus wirtschaftlichen Gründen „nur“ im Challenge Cup an. Wie sehr schmerzt das?

Sehr, denn wir hatten uns die Champions League verdient. Schade ist es vor allem, weil wir uns entwickeln wollen. Und dabei helfen vor allem Duelle gegen die Besten. Ich verstehe aber auch die wirtschaftlichen Zwänge. Wir hätten sehr viel Geld investieren müssen, um die Kriterien der Königsklasse zu erfüllen. Beispielsweise für elektronische Bandenwerbung und ein System für den Video-Beweis. Das war nicht drin. Ich weiß aber, dass unser Management daran arbeitet, denn wir wollen ja wieder Meister werden.

Haben Sie nach den Erfolgen Anfragen anderer Vereine gehabt?

Es gab immer mal wieder Anfragen von Agenten oder Managern, aber nie etwas Seriöses. Darauf hätte ich mich auch nicht eingelassen. Ich habe in Schwerin einen Vertrag und fühle mich mit meiner Familie hier sehr wohl.

Wie lange werden Sie Vereins- und Nationaltrainer in Personalunion sein ?

So lange, wie ich gebraucht werde. Ich versuche, beide Aufgaben so gut wie möglich zu erledigen. Aktuell wird diskutiert, einen hauptamtlichen Bundestrainer einzusetzen.

Wofür würden Sie sich entscheiden?

Generell sind beide Jobs interessant und reizvoll. Wenn es konkrete Vorstellungen gibt, muss man darüber reden. Ich denke, das Thema wird 2018 auf die Agenda kommen.

Der TV-Sender Sport1 wird Bundesliga-Spiele live übertragen...

Es war richtig und wichtig, denn Volleyball ist attraktiv. Zehn Spiele in der Hauptrunde werden gezeigt. Ich bin froh, dass wir sieben Mal live zu sehen sind. Das bringt uns hoffentlich Vorteile in der Vermarktung, kostet uns aber auch Geld. Interview: Christian Lüsch

1. Spieltag: SSC Palmberg Schwerin – VCO Berlin, Sonnabend, 19.00 Uhr, Palmberg Arena Schwerin

OZ

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Hannover
Schwerins Spielerinnen freuen sich über den Sieg gegen Stuttgart.

Der Meister bezwang am Sonntag in Hannover den Pokalsieger Allianz MTV Stuttgart im Schnelldurchgang mit 3:0 (25:17, 25:14, 25:18).

mehr
Mehr aus Volleyball
Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Physik,Kernphysik,Wendelstein,Plasmaphysik,Atome Teaser der den User auf die Themenseite führen soll image/svg+xml Image Teaser Wendelstein 7-X 2015-09-23 de Sonderseite Golfen in MV Immer mehr Menschen schwingen im Nordosten den Golfschläger. 16 000 Mitglieder hat der Landesverband inzwischen – zehn Mal mehr als Anfang des Jahrtausends. Lesen Sie auf unserer Sonderseite Geschichten über die Golfszene, Spieler aus dem Land und Prominente, die gern in MV golfen.
Die besten Wettquoten der Ostsee gibt es im Bundesliga-Quotenvergleich von SmartBets.
Benjamin Barz ? Ostsee-Zeitung Hilfe Aktion Wohltaetigkeit Teaser der den User auf die Umfrage Jetzt den großen Wurf landen! image/svg+xml Image Teaser „Jetzt den großen Wurf landen!“ 2015-11-30 de Gewinnspiel Jetzt den großen Wurf landen Unterstützen Sie gemeinsam mit uns den HC Empor. Kommen Sie am 12.März 2016 um 16:30 Uhr in die Rostocker StadtHalle zum Spiel gegen Dessau-Roßlauer HV und feuern Sie die Spieler an, denn es ist 7 Meter vor Weihnachten Hier geht es zu unserem großen Gewinnspiel.