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Bildungsminister der Länder für klare Regeln

Bildungsminister der Länder für klare Regeln

Günter Baaske (SPD), Brandenburg: „Vergleiche zwischen den Bundesländern sind schwierig. So werden die Ergebnisse des Grundschultests ,Vera 3‘ nur in wenigen Ländern veröffentlicht.

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Günter Baaske (SPD), Brandenburg: „Vergleiche zwischen den Bundesländern sind schwierig. So werden die Ergebnisse des Grundschultests ,Vera 3‘ nur in wenigen Ländern veröffentlicht. Bei dem Test müssen Drittklässler Aufgaben auf dem Kompetenzniveau Ende der 4. Klasse lösen. Mehr als 80 Prozent der Schüler im Land Brandenburg haben die Bildungsstandards der 4.

Klasse schon in der dritten Jahrgangsstufe auf einem Kompetenzniveau von Mindeststandard oder mehr erreicht — das ist ein gutes Ergebnis.“

Britta Ernst (SPD), Schleswig-Holstein: „Die bessere Vergleichbarkeit der Abschlüsse ist seit Jahren ein wichtiges Arbeitsfeld der Kultusministerkonferenz — und das begrüße ich sehr. Ein direkter Leistungsvergleich auf Bundesebene ist wegen der unterschiedlichen Rahmenbedingungen, wie Sozialstruktur und Schulartenstruktur, nur schwer möglich. Dass die Abiturdurchschnittsnote bei uns (2014: 2,54) hoch ausfällt, ist für uns weniger eine Aussage über die Leistung der Prüflinge, vielmehr sind die seit Jahren stabilen Ergebnisse für uns ein Indiz für hohe und konstante Leistungserwartungen.“

Brunhild Kurth (CDU), Sachsen: „Die Länder stehen in der Verantwortung, nach mehr Gemeinsamkeiten und Vergleichbarkeiten im Bildungssystem zu streben. Familien mit Kindern soll ein Umzug innerhalb Deutschlands nicht zum Nachteil werden. Die Bürger erwarten zu Recht eine Vergleichbarkeit der Abschlüsse und gemeinsame Prüfungen, damit die Schulpolitik der Mobilität nicht entgegensteht.“

Frauke Heiligenstadt (SPD), Niedersachsen: „Die Entwicklung einer intensiveren Zusammenarbeit zwischen den Ländern zur Umsetzung der Bildungsstandards wird mit dazu beitragen können, die Qualitätsstandards der Abiturprüfung künftig gemeinsam zu gewährleisten. Ziel von Ländervergleichsstudien ist es festzustellen, inwieweit Schülerinnen und Schüler in Deutschland die für alle Länder verbindlichen nationalen Bildungsstandards erreichen und in welchen Bereichen Steuerungsbedarf besteht.“

 



OZ

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