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Geheimnisvoller Goldschatz in Schulklavier

Herkunft bleibt ungeklärt Geheimnisvoller Goldschatz in Schulklavier

Geheimnisvoller Fund: Die Herkunft eines Goldmünzen-Schatzes in einem alten Klavier einer britischen Schule bleibt unklar.

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Klavierstimmer Martin Backhouse im Ludlow Museum in Ludlow am alten Klavier der britischen Schule Shropshire. 

Quelle: Richard Vernalls

Shropshire. Geheimnisvoller Fund: Die Herkunft eines Goldmünzen-Schatzes in einem alten Klavier einer britischen Schule bleibt unklar. Trotz monatelanger Recherchen habe der rechtmäßige Besitzer der wertvollen 913 Geldstücke nicht ausfindig gemacht werden können, berichten britische Medien.

Der Klavierstimmer Martin Backhouse hatte die wertvollen Münzen unter den Tasten des Klaviers in bestickten Beuteln entdeckt. Er hatte sich über den schwerfälligen Anschlag gewundert. Der 61-Jährige hielt die insgesamt sechs Kilogramm schweren Säckchen zunächst für ein Motten-Mittel.

Ein Rentnerpaar dürfte sich nun mächtig ärgern: Es besaß das 110 Jahre alte Klavier - ohne von dem Geheimnis zu ahnen - 33 Jahre lang und schenkte es im vergangenen Jahr der Schule in Shropshire.

Das Paar geht wahrscheinlich leer aus. Der Erlös von Schätzen wird den Angaben zufolge in der Regel zwischen Besitzer und Finder aufgeteilt - in diesem Fall also zwischen Schule und Klavierstimmer. Beide waren am Freitag für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

Nach Angaben eines Experten des Britischen Museums in London stammen die Münzen aus den Jahren 1847 bis 1915 und haben einen sehr hohen Goldanteil. Den Berichten zufolge waren sie zu jener Zeit mehr wert als ein durchschnittliches Haus damals. Ihr heutiger Wert wird auf mehrere Hunderttausend Euro geschätzt.

dpa

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