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Innovative Gründer geehrt

100 Gäste feiern die Finalisten: Junge Unternehmer stellen in Rostock ihre Ideen vor Innovative Gründer geehrt

Mut, Idealismus, neue Ideen: Die Bewerber für den OZ-Gründerpreis 2016 haben den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt. Gestern wurden die besten Konzepte prämiert.

Rostock. Wirtschaftsgipfel in Rostock: Junge Gründer, altgediente Unternehmer, Vertreter von Ministerien und Wirtschaftsverbänden – rund 100 Gäste aus ganz Mecklenburg-Vorpommern waren gestern Abend ins Rostocker Penta-Hotel gekommen, um die Geschäftsideen der acht Finalisten des OZ-Existenzgründerpreises kennenzulernen und zu würdigen. 50 Gründer hatten sich mit innovativen Produkten und Dienstleistungen beworben. „Es war keine leichte Aufgabe für die Juroren, die besten acht zu finden“, sagte OZ-Chefredakteur Andreas Ebel, der durch den kurzweiligen Abend führte.

Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) begrüßte den OZ-Wettbewerb, weil dadurch „die wichtigen Leistungen von Gründern in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden“. Und wünschte den jungen Firmenchefs Erfolg, Glück und Mut bei ihren Gründungen. Viel Mut bewies der Rostocker Sebastian Kraeft (35), der sich 2012 mit seinem Dienstleistungsunternehmen „stufeeins“ selbstständig machte. Das lagert Akten ein bzw. vernichtet sie, berät Firmen beim Archivieren und Datenschutz. Die Experten-Jury entschied: Dafür gibt es den Sonderpreis „Mut zur Selbstständigkeit“. Denn: „Gründermut muss belohnt werden“, erklärte Benedikt von der Decken. Der Chef der Creditreform von der Decken KG ist langjähriger Partner der Aktion und Stifter des mit 1500 Euro dotierten Preises. Und sein Gewinner war überglücklich:

„Das Geld wird in die Firma investiert.“

Der ebenfalls mit 1500 Euro dotierte Sonderpreis „Interessante Gründerstory“ – gesponsert von den Volks- und Raiffeisenbanken Mecklenburg-Vorpommern – ging an Fanny Fatteicher (30) aus Papendorf bei Rostock, Gründerin der MediTex GmbH. Sie habe gesehen, wie lästig es für chronisch kranke Patienten sei, sich für eine Infusion „immer halb ausziehen“ zu müssen, betonte Laudator Olaf Schlenzig von der VR-Bank Rostock. Und so habe sie eine funktionale Bekleidung entwickelt, die den Ansprüchen von Patienten und Klinikpersonal gerecht wird. Es ist nicht der erste Wirtschaftspreis, den Fanny Fatteicher bekam. Aber: „Viel wichtiger ist die Aufmerksamkeit, die meine Firma dadurch bekommt“, sagte sie.

Der mit 5000 Euro dotierte OZ-Existenzgründerpreis geht an Steffen Mangold (32) und Johannes Dahl (30) aus Rostock. Die beiden Gründer der Firma Powerdoo suchen Fehler in Solaranlagen und machen Fotovoltaik effektiver. „Die Energiewende gehört zu Mecklenburg-Vorpommern und schafft viele Arbeitsplätze, wie dieses Unternehmen beweist“, erklärte Wirtschaftsminister Harry Glawe.

Gewinner Steffen Mangold will mit einem Teil des Preisgeldes seine Mitarbeiter zu einem gemütlichen Abend einladen: „Sie haben großen Anteil an unserem Erfolg.“

Kerstin Schröder und Thomas Luczak

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