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Sanierungsfall Ostseeautobahn Jetzt Gas geben!

Rüttelpiste auf einem westlichen Abschnitt, dann Blasenbildung auf dem Asphalt bei Hitze im Raum Lübeck und nun das: Bei Tribsees bricht die gesamte Trasse weg. Der Anblick erinnert an ein Erdbeben.

Rüttelpiste auf einem westlichen Abschnitt, dann Blasenbildung auf dem Asphalt bei Hitze im Raum Lübeck und nun das: Bei Tribsees bricht die gesamte Trasse weg. Der Anblick erinnert an ein Erdbeben.

Unsere A 20 wird zur Chaos-Autobahn. Erst zwölf Jahre ist der Streckenabschnitt alt und schon ein Totalschaden. Was für eine Blamage!

Die Ostseeautobahn ist die wirtschaftliche Lebensachse für das Land. In den Gewerbegebieten an der Autobahn haben sich zwischen Upahl bei Grevesmühlen und dem Pommerndreieck zahlreiche Unternehmen angesiedelt, die auf die Autobahn angewiesen sind. Zahlreiche Menschen pendeln zur Arbeit, für den Tourismus im Land ist sie existenziell. Wie kann es sein, dass ein Stück Autobahn kaum länger hält als eine Waschmaschine?

Schon in der Bauphase gab es kritische Stimmen, die eine Ausweichtrasse um das Moor herum forderten. Hatten die Kritiker von damals recht? Gab es Pfusch beim Bau und der Bauvorbereitung? Hier ist Aufklärung gefordert. Die Sanierung wird höhere Millionenbeträge kosten, die an den Steuerzahlern hängen bleiben werden. Sollten Fehler bei der Projektierung oder dem Bau verantwortlich für das Absacken der Autobahn sein, müssen die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden – obwohl die Gewährleistung, die es auch für Autobahnbauten gibt, bereits abgelaufen ist.

Der Sanierungsfall kann die Entwicklung des Landes behindern. Ganz zu schweigen von der Belastung für die Menschen in den Gemeinden, durch die der Verkehr jetzt geleitet werden muss. Jetzt Gas geben bei der Sanierung! Eine Behelfsbrücke muss schnell gebaut werden. Behörden und Politik müssen Wege finden, wie die Planungszeiten verkürzt werden. Wie damals beim Bau braucht die A 20 jetzt so etwas wie damals ein Beschleunigungsgesetz.

OZ

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