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Kolumbiens Präsident will Friedensvertrag noch retten

Gespräch mit Kritikern Kolumbiens Präsident will Friedensvertrag noch retten

Regierung und Rebellen wollen das Friedensabkommen nach der Schlappe bei der Volksabstimmung noch retten. Präsident Santos sucht das Gespräch mit seinen Amtsvorgängern, die das Abkommen in seiner bisherigen Form ablehnen.

Bogotá. Nach dem Scheitern des Referendums über das Friedensabkommen mit der linken Guerillaorganisation Farc hat sich der kolumbianische Präsident Juan Manuel Santos mit den Gegner des Abkommens getroffen.

Stundenlang beriet sich der Staatschef am Mittwoch mit den Ex-Präsidenten Álvaro Uribe und Andrés Pastrana über deren Kritikpunkte und die Grundlage für Neuverhandlungen mit den Rebellen. „Wir sind dem Frieden sehr nahe“, sagte der Staatschef nach den Gesprächen, es bedürfe aber „einer breiteren gesellschaftlichen Zustimmung“.

Am Sonntag hatten die Kolumbianer den Friedensvertrag mit den Farc in einem Plebiszit überraschend abgelehnt. Die Gegner kritisierten vor allem die Strafnachlässe für die Guerilleros und die geplante politische Beteiligung der Farc. Um das Abkommen noch zu retten, muss nun nachverhandelt werden. Ob sich die Farc-Führung auf eine Änderung der Eckpunkte einlässt, ist allerdings fraglich.

dpa

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Nach der Volksabstimmung

Regierung und Rebellen wollen das Friedensabkommen nach der Schlappe bei der Volksabstimmung noch retten. Die Neuverhandlung des Vertrags muss allerdings schnell gehen. Nur bis zum 31. Oktober sollen die Waffen noch schweigen.

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