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Unfallserie auf Autobahn: Gaffer behindern Rettungskräfte

«Katastrophale Zustände» Unfallserie auf Autobahn: Gaffer behindern Rettungskräfte

Nach mehreren Lkw-Auffahrunfällen mit einem Schwerverletzen auf der Autobahn 6 nahe Nürnberg haben rund 80 Schaulustige am Morgen die Arbeit der Rettungskräfte behindert.

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So soll es sein: Eine Rettungsgasse ist 2016 auf der Autobahn 2 nach einem Unfall gebildet worden.

Quelle: Peter Steffen/archiv

Nürnberg. Nach mehreren Lkw-Auffahrunfällen mit einem Schwerverletzen auf der Autobahn 6 nahe Nürnberg haben rund 80 Schaulustige am Morgen die Arbeit der Rettungskräfte behindert. Ein Polizeisprecher sprach von „katastrophalen Zuständen“.

Die Gaffer hätten teils direkt im Unfallbereich versucht, Foto- und Filmaufnahmen von einem Getränkelaster zu machen, dessen Ladung - vor allem Getränke-Dosen - sich über die gesamte Fahrbahn verteilt hatte. „Die Leute standen in mehreren Reihen mit ihren Kameras.“

Die Polizei musste letztlich mit Absperrungen die Schaulustigen zurückzudrängen. „Das hat eine große Zahl Einsatzkräfte gebunden, die eigentlich dazu da sind, Leben zu retten“, betonte der Sprecher. Weil etliche Personen ihre Fahrzeuge verlassen hatten, um Fotos zu machen, sei auch die Bildung einer Rettungsgasse so gut wie nicht möglich gewesen. „Die Rettungsfahrzeuge sind zunächst überhaupt nicht zum Unfallort durchgekommen“, erläuterte der Sprecher.

Die Autobahn in Richtung Heilbronn war mehrere Stunden voll gesperrt. Der schwer verletzte Fahrer eines Kleintransporters, der auf das Stauende aufgefahren war, wurde mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.

dpa

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