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Nach Sturmtief noch Bahn-Umleitung nach Berlin

Hamburg Nach Sturmtief noch Bahn-Umleitung nach Berlin

Die Folgen von „Xavier“ beeinträchtigen weiter den Zugverkehr - einige Strecken blieben auch am Montag gesperrt. Mehr Zeit einplanen müssen etwa Reisende von Berlin nach Hamburg.

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Reisende steigen in Hamburg in einen ICE nach Berlin ein.

Quelle: Daniel Bockwoldt/archiv

Hamburg. Auch mehrere Tage nach dem Sturm „Xavier“ sind noch einige Bahnstrecken in Deutschland gesperrt. Die Trasse zwischen Hamburg und Berlin ist in Richtung Bundeshauptstadt seit Montag zwar wieder frei. In der Gegenrichtung gibt es jedoch noch bis zum 15. Oktober eine Umleitung, die die Fahrzeit um bis zu 60 Minuten verlängert. Der Grund: Der Sturm hat zahlreiche Strom- und Signalmasten an der üblichen Strecke umgeknickt, wie eine Bahnsprecherin erläuterte. Die neuen Masten müssten erst wieder einbetoniert werden.

Der Verkehr auf der Strecke Osnabrück-Hamburg soll nach Angaben der Bahn am Dienstag wiederaufgenommen werden. Geplant sei, dass die Bahnen wieder regulär nach Fahrplan fahren. Es könne aber noch zu einzelnen Verspätungen kommen.

Die Strecke Hamburg-Schwerin ist eingleisig wieder frei. Dort fahren zunächst nur Regionalzüge und noch keine Fernzüge.

Wie die Bahn mitteilte, soll auch die Strecke zwischen Bremen und Rotenburg von morgen an wieder befahren werden. Der Abschnitt Rotenburg-Hamburg wurde schon am Montag wieder freigegeben. Ebenso fahren die Züge zwischen Stade und Hamburg wieder.

Die durch „Xavier“ verursachten Schäden seien erheblich, teilte die Bahn mit. Allein auf der Strecke zwischen Berlin und Hamburg habe es auf einer Länge von mehr als 40 Kilometern „massive Beschädigungen“ gegeben. Der Sturm, der am vorigen Donnerstag vor allem über Nord- und Ostdeutschland tobte, habe auf rund 1000 Kilometern Bahninfrastruktur beschädigt.

Die Wetteraussichten für Deutschland hören sich damit verglichen weit besser an: Neue Regenwolken sorgten zwar für einen trüben und windigen Auftakt in die zweite Oktober-Woche, zumindest droht nach Vorhersagen des Deutschen Wetterdienstes in Offenbach aber kein neuer Sturm.

dpa/lno

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