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Sturm knickt in Mecklenburg Bäume um und beschädigt Dächer

Schwerin Sturm knickt in Mecklenburg Bäume um und beschädigt Dächer

Mit kräftigen Windstößen hat Sturmtief „Xavier“ am Donnerstag auch in Mecklenburg-Vorpommern viel Schaden angerichtet.

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Eine überflutete Straße im Rostock.

Quelle: Bernd Wüstneck

Schwerin. Mit kräftigen Windstößen hat Sturmtief „Xavier“ am Donnerstag auch in Mecklenburg-Vorpommern viel Schaden angerichtet. Der erste Herbststurm dieses Jahres ließ vor allem in den Kreisen Ludwigslust-Parchim und Westmecklenburg sowie in Schwerin unzählige Bäume umknicken und fegte Ziegel von den Dächern. Wie die zuständigen Polizeisprecher sagten, wurden zahlreiche Straßen unpassierbar. Betroffen waren auch die viel befahrenen Bundesstraßen B 321 zwischen Crivitz und Schwerin, B 5 zwischen Grabow und Boizenburg sowie B 105 zwischen Dassow und Wismar. Polizei und Feuerwehr seien im Dauereinsatz, kämen zum Teil aber selbst nur schwer zu den Einsatzorten, hieß es.

Sturmtief „Xavier“ fegte mit Windstärken von 9 bis 11 über den Nordosten. Nach Angaben des Wetterdienstes Meteomedia auf der Insel Hiddensee wurden die Spitzenwerte in Lübz mit Windgeschwindigkeiten von 111 Kilometer pro Stunde (Windstärke 11) erreicht. In Goldberg und Schwerin wurden bislang Spitzen von 93 Kilometer pro Stunde (Windststärke 11) gemessen, sagte Wetterexperte Stefan Kreibohm. „Das Gröbste ist aber vorbei.“ Durch das ungewöhnlich schnelle Auffrischen habe der Sturm großen Schäden verursacht. Ergänzend sei dann noch ein „Windsprung“ hinzugekommen, bei dem die Windrichtung schnell von Süd-West auf Nord gedreht habe. Die belaubten und vom Regen nassen Bäume hätten ideale Angriffsflächen für den Sturm geboten.   

dpa/mv

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