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13 Millionen Tonnen Sand und Kies abgebaut

Stralsund 13 Millionen Tonnen Sand und Kies abgebaut

Im vergangenen Jahr wurden in Mecklenburg-Vorpommern rund 13,2 Millionen Tonnen Kies und Sand aus Tagebauen gefördert. Die Materialien werden vorrangig für den Straßenbau eingesetzt.

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In Zirkow auf der Insel Rügen wird Kies im Tagebau abgebaut.

Quelle: Stefan Sauer/dpa

Stralsund. Im vergangenen Jahr wurden in Mecklenburg-Vorpommern rund 13,2 Millionen Tonnen Kies und Sand aus Tagebauen gefördert. Die Materialien werden vorrangig für den Straßenbau eingesetzt. Zuwächse erlebten vor allem Tagebaue in der grenznahen Region zu Polen, wo Baustoffe auch für den Großraum Stettin abgebaut würden, sagt der Leiter des Bergamtes in Stralsund, Thomas Triller.

Im Bergbau sind rund 650 Mitarbeiter beschäftigt. Landesweit werden nach Angaben des Bergamtes 160 Tagebaue zur Förderung von vorrangig Kies und Sanden, aber auch von Ton und Kreide betrieben. Mehr als 1,4 Millionen Tonnen Sand wurden nach Angaben des Bergamtes im vergangenen Jahr offshore abgebaut. Davon wurden rund 560 000 Tonnen für den Küstenschutz vor Hiddensee eingesetzt und 860 000 Tonnen gewerblich genutzt.

Das Kreidewerk auf der Insel Rügen hat im vergangenen Jahr rund 408 000 Tonnen Kreide aus den Tagebauen Promoisel und Goldberg gefördert — rund 20 000 Tonnen mehr als im Vorjahr. In den Tagebauen Promoisel mit knapp 2 Millionen Tonnen und Goldberg mit rund 20 Millionen Tonnen lagern bei jährlichen Abbaumengen von 400 000 Tonnen nach Angaben des Bergamtes noch Vorräte für rund 50 bis 60 Jahre.

Aus den langsam versiegenden Erdölquellen in Vorpommern floss 2015 weniger schwarzes Gold als im Vorjahr. Die Fördermenge ging von 4800 Tonnen (2014) auf 3600 Tonnen (2015) zurück. Das Unternehmen Engie (ehemals Gaz de France) fördert Öl aus den zu DDR-Zeiten erschlossenen Bohrstellen in Lütow und Mesekenhagen (Vorpommern-Greifswald).

Die Förderung von Ton spielt eine untergeordnete Rolle. Lediglich 32 000 Tonnen Spezialtone wurden 2015 aus drei Tagebauen bei Friedland und Grimmen gefördert. Torf wird aus acht Abbaustellen gewonnen. Insgesamt waren es 2015 knapp 96 000 Kubikmeter, die in der Gartenindustrie oder in der Gesundheits- und Wellnessindustrie eingesetzt werden.

Von Martina Rathke

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