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Wirtschaft 1800 Projekte in MV gefördert
Nachrichten Wirtschaft 1800 Projekte in MV gefördert
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01:37 15.06.2018

Schwerin. Nach rund drei Jahren Laufzeit des auf sechs Jahre angelegten Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) sind mehr als 1800 Projekte in Mecklenburg-Vorpommern unterstützt worden. „Zur Halbzeit können wir eine positive Bilanz ziehen“, sagte Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) am Donnerstag in Schwerin. Bisher seien bereits 81,2 Prozent der Gesamtsumme von 1,2 Milliarden Euro verplant worden.

Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) FOTO: ST. SAUER/DPA

Durch die Fördermaßnahmen entstehen knapp 780 Arbeitsplätze und mehr als 2600 werden gesichert, wie Glawe betonte. Die insgesamt 1,2 Milliarden Euro, die Mecklenburg-Vorpommern aus dem Fonds erhält, kommen zu 80 Prozent von der EU. Der Rest setze sich etwa aus deutschen Fördermitteln sowie Privatinvestitionen zusammen. Das Geld teile sich in vier Förderbereiche: Forschung, Entwicklung und Innovation (26,5 Prozent), Wettbewerbsfähigkeit (33,5), CO2-Verringerung (22,7), integrierte und nachhaltige Stadtentwicklung (17,3).

Glawe nutzte die Gelegenheit auch, um das EU-Projekt in Schutz zu nehmen. Angesichts hoher Summen, die die Europäische Union Mecklenburg-Vorpommern und anderen Regionen Deutschlands zur Verfügung stelle, sei Kritik an Europa teilweise nicht zu verstehen. „Der EFRE ist das wichtigste Instrument der Regionalförderung der Europäischen Union“, sagte Glawe. Für die Entwicklung der Region seien die Förderungen von großer Bedeutung. Diese müsse auch weitergehen, um im Vergleich zu anderen Bundesländern aufzuholen. Dabei zähle Mecklenburg-Vorpommern zu den erfolgreichen Regionen Europas, sagte Leo Maier, Referatsleiter bei der Europäischen Kommission. Andere Regionen, etwa in Bulgarien, hätten gemessen am Einkommen pro Kopf größeren Entwicklungsbedarf.

Zudem machte sich Glawe dafür stark, bürokratische Hürden für Fördermittel abzubauen. An der konkreten Umsetzung dieses Abbaus werde gearbeitet.

Marek Majewsky

OZ

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