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A-ja eröffnet erstes Stadt-Resort in Zürich

Rostock/Zürich A-ja eröffnet erstes Stadt-Resort in Zürich

Rostocker Unternehmen plant eines der größten Hotels in der Schweiz / Weitere Metropolen sollen folgen

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In diesen Züricher Gebäudekomplex zieht das A-ja-Resort ein – es belegt das Erdgeschoss bis zur fünften Etage. Grafik: Swiss Interactive AG

Rostock/Zürich. Die A-ja-Gruppe, eine Tochter der Deutschen Seereederei (DSR), expandiert weiter und eröffnet Ende 2018 in Zürich ihr erstes Stadt-Resort. Mit 320 Zimmern ist es eines der größten Hotels in der Schweiz – und Teil des Gebäudekomplexes „Vulcano“. Das entsteht auf einem 12 000 Quadratmeter großen Areal im Westen der Stadt. Bauherrin ist eine Anlagegruppe des Finanzdienstleisters Credit Suisse. Mit der hat A-ja einen langfristigen Pachtvertrag unterzeichnet. „Wir setzen auf die beiden Megatrends im Tourismus: Städtereisen und Wellnessurlaub“, sagt Holger Hutmacher, Chef der A-ja-Gruppe. Nach Zürich sollen weitere Standorte in deutschsprachigen Metropolen folgen.

Die Volkshotel-Kette mit Sitz in Rostock schwimmt auf einer Erfolgswelle. Seit 2013 sind drei Häuser eröffnet worden, ihre Auslastungen liegen das ganze Jahr über bei gut 90 Prozent. Mit Zürich sind nun drei weitere Standorte konkret in Planung. Das Schweizer Hotel soll sich in einem Gebäudekomplex mit drei Türmen über mehrere Etagen erstrecken – vom Erdgeschoss bis in den fünften Stock.

Auch die künftigen Wohnungsmieter sollen die A-ja-Dienstleistungen, wie Catering, Wellness und Reinigungsservice, nutzen können. Eine Attraktion für die Hotel-Gäste verrät Holger Hutmacher: Es soll einen Alpengarten mit Außensauna geben, wo Gäste Almwiesenaufgüsse und Zeremonien rund um Schweizer Schokolade genießen können.

Das A-ja-Konzept ist von den Erfindern der Marken Aida und Arosa entwickelt worden und sieht so aus: Eine Übernachtung wird nach dem Baustein-Prinzip gebucht. Sie kostet ab 39 Euro (Suiten ab 79 Euro) pro Person. Weiterer Komfort – wie Wellness, Essen und Pool – muss dazugebucht und extra bezahlt werden. So bestimmt der Gast selbst, ob er einen Zwei- oder Vier-Sterne-Urlaub macht.

Das Angebot kommt an: Nach der Eröffnung des Stammhauses in Rostock-Warnemünde (2013) kamen im vergangenen Jahr Hotels in Grömitz (Schleswig-Holstein) und Bad Saarow (Brandenburg) dazu. Ab 2017 gibt es das vierte Resort im bayrischen Ruhpolding, für das fünfte – in Lübeck-Travemünde – sollen dieses Jahr die Bauarbeiten beginnen. Auch in Mecklenburg-Vorpommern sind weitere Standorte im Gespräch – die Ostseebäder Boltenhagen (Landkreis Nordwestmecklenburg) und Binz auf der Insel Rügen. Die Verhandlungen mit den Gemeinden laufen (die OZ berichtete).

Zurzeit beschäftigt das Unternehmen rund 300 Mitarbeiter.

Kerstin Schröder

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