Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Wirtschaft ADAC-Umfrage: Regierung soll Straßennetz und ÖPNV ausbauen
Nachrichten Wirtschaft ADAC-Umfrage: Regierung soll Straßennetz und ÖPNV ausbauen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:12 22.10.2017
Autos auf einer Landstraße bei Rommerskirchen. Quelle: Federico Gambarini
Anzeige
München

Den Menschen in Deutschland liegt einer Umfrage zufolge besonders der Verkehr in ländlichen Gebieten am Herzen.

Die künftige Bundesregierung soll sich vor allem um den Ausbau des Straßennetzes (65 Prozent) sowie der Mobilität im ländlichen Raum (62 Prozent) kümmern, wie eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag des ADAC ergab. Mehr als zwei Drittel (67 Prozent) sprachen sich zudem für ein bundesweites einheitliches digitales Ticketsystem im Nahverkehr aus, wie die am Sonntag veröffentlichte Untersuchung ergab. Zuvor hatte die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ darüber berichtet.

„Gerade im ländlichen Raum erwarten die Menschen rasche Maßnahmen der Politik, die ihre persönliche Mobilität verbessern“, sagte ADAC-Vizepräsident Ulrich Klaus Becker. „Das reicht von einer besseren Anbindung an den öffentlichen Verkehr bis hin zu höherer Verkehrssicherheit durch moderne Infrastruktur.“

Wichtig sind den meisten Menschen auch Umweltthemen: So sprachen sich 57 Prozent der Befragten dafür aus, CO2-Grenzwerte für Neufahrzeuge „ambitioniert“ zu verschärfen. Ebenfalls gut die Hälfte (54 Prozent) ist dafür, für den Übergang in eine CO2-freie Mobilität einen Rahmen festzulegen, der zeitlich und wirtschaftlich verlässlich ist. Und nur ein knappes Drittel (31 Prozent) plädiert dafür, Diesel weiterhin steuerlich zu begünstigen.

Gleichzeitig will eine deutliche Mehrheit aber nicht mehr Geld ausgeben. Lediglich 16 Prozent stimmten der These zu, dass die Kosten für das Autofahren steigen sollten, um die Klimaschutzziele zu erreichen; 61 Prozent wollen an der Pendlerpauschale festhalten.

dpa

Mehr zum Thema

Airbag-Probleme bei Daimler: Der Autobauer hat weltweit mehr als eine Million Autos in die Werkstätten zurückgerufen. Allein in Deutschland betrifft das mehrere Hunderttausend Fahrzeuge.

17.10.2017

Unter der Bezeichnung Polestar hat Volvo bislang seine sportlichen Autos vermarktet. Nun wollen die Schweden ihren Ableger elektrisieren. Drei E-Autos sind vom Jahr 2019 an in der Pipeline.

17.10.2017

SUVs boomen. Daher erweitern viele Hersteller ihr Portfolio mit den rustikal aussehenden Autos. Auch die spanische VW-Tochter Seat bringt im November ihren zweiten Geländegänger auf den Markt - ein SUV im Kleinwagenformat.

18.10.2017

Schätzungsweise eine Million Menschen suchen dieses Jahr einen passenden Platz im Pflegeheim. So viele wie noch nie. Doch ein vernünftiges Bewertungssystem für Pflegeeinrichtungen gibt es noch nicht.

22.10.2017

Ein letzter Brief an die Mutter, rostige Schlüssel und Fotografien: Erinnerungen an das untergegangene Luxus-Passagierschiff „Titanic“ sind sehr gefragt. Das zeigt jetzt wieder eine Auktion in England.

22.10.2017

Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul – oder lieber doch? Eine gemeinnützige Firma aus Berlin spendet deutschen Grundschulen programmierbare Mini-Computer. Dahinter stehen mächtige Unternehmen, allen voran Google. Das sei Lobbyismus, sagen Kritiker.

22.10.2017
Anzeige