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Wirtschaft Abgaskrise: VW zahlt US-Kunden 5000 Dollar
Nachrichten Wirtschaft Abgaskrise: VW zahlt US-Kunden 5000 Dollar
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00:10 22.04.2016

Volkswagen hat mit ersten Eckpunkten zu einer Einigung in den USA einen wichtigen Schritt bei der Bewältigung des Abgas-Skandals gemacht. VW und die US-Behörden reichten kurz vor dem Ablauf eines Ultimatums gestern entsprechende Vorschläge beim zuständigen US-Richter Charles Breyer ein. Die Lösung umfasse die Option, dass VW einen Großteil der betroffenen Dieselwagen zurückkaufe und zudem „substanziellen Schadenersatz“ an die Besitzer zahle, sagte der Richter bei einer Anhörung in San Francisco. Breyer setzte eine Frist bis zum 21. Juni für eine detaillierte Einigung. Er verlangt einen exakten Plan zur Reparatur von rund 580 000 Dieselwagen. Die Tageszeitung „Die Welt“ hatte zuvor berichtet, dass jeder Halter eines VW-Modells, welches in den Vereinigten Staaten mit der Betrugs-Software ausgestattet sei, 5000 US-Dollar (gut 4400 Euro) an Entschädigung erhalten solle.

VW hat nach der Grundsatzeinigung mit den US-Behörden ähnliche Vereinbarungen für andere Länder zurückgewiesen. Der Chef des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (vzbv), Klaus Müller, warnte VW davor, seine US-Kunden großzügiger zu entschädigen als VW-Fahrer in Deutschland. „Auch betroffene VW-Kunden in Deutschland erwarten eine unkomplizierte Lösung.“

OZ

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