Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Wirtschaft Ärztepräsident plädiert für mehr Medizin-Studienplätze
Nachrichten Wirtschaft Ärztepräsident plädiert für mehr Medizin-Studienplätze
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
20:34 07.03.2018
Anatomie-Hörsaal an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Quelle: Waltraud Grubitzsch
Berlin

Die deutsche Ärzteschaft dringt auf eine Ausweitung des Studienangebots für Mediziner. Ärztekammerpräsident Frank Ulrich Montgomery sagte der „Heilbronner Stimme“, es seien mindestens zehn Prozent mehr Studienplätze vonnöten.

„Immer mehr Bewerber müssen sich um immer weniger Studienplätze in der Humanmedizin bemühen“, sagte Montgomery. 45 000 Bewerbern stünden gerade einmal 9 000 Studienplätze zur Verfügung, obwohl Ärztinnen und Ärzte in Klinik und Praxis händeringend gesucht werden. Allein in den alten Bundesländern habe es 1990 noch 12 000 Plätze gegeben. Heute seien es 10 000 im gesamten Bundesgebiet.

Darüber hinaus müssten Medizinstudierende stärker an die Allgemeinmedizin beziehungsweise an die hausärztliche Tätigkeit herangeführt werden, forderte der Präsident der Bundesärztekammer weiter. Dafür müssten an allen medizinischen Fakultäten in Deutschland Lehrstühle für Allgemeinmedizin eingerichtet werden.

Der Ärztemangel werde sich verschärfen, wenn nicht gegengesteuert werde, warnte Montgomery. Die Gesellschaft altere, auch das Durchschnittsalter der Ärzteschaft. Fast jeder vierte niedergelassene Arzt plane, in den nächsten fünf Jahren seine Praxis aufzugeben.

dpa

Der Abschluss für die Metall- und Elektroindustrie steht - und ist an Komplexität kaum zu überbieten. Zufrieden sind die Beteiligten dennoch. Nun müssen sie die vielen Neuerungen nur noch vermitteln.

06.03.2018
Wirtschaft Dax kämpft um 12000er Marke - US-Börsenabsturz greift auf Europa über

Der Einbruch an den US-Aktienmärkten dürfte heute für heftige Verluste auch an den europäischen Börsen sorgen.

06.02.2018

Heiligendamm-Investor und „Adlon“-Gründer Anno August Jagdfeld (71) fordert eine Milliarde Euro von der „Signal Iduna“. Das berichtet die „Bild“-Zeitung.

06.02.2018