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Wirtschaft Aida-Gruppe fordert Stopp des Walfangs
Nachrichten Wirtschaft Aida-Gruppe fordert Stopp des Walfangs
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03:34 28.08.2013

Blutige Szenen spielen sich derzeit an den Küsten der Faröer-Inseln ab. In diesem Jahr sollen schon über 1000 Wale und Delphine abgeschlachtet worden sein. Die Rostocker Kreuzfahrt-Reederei Aida Cruises fordert nun den Stopp des Waltötens. Dafür sprach sich Umweltdirektorin Monika Griefhahn in einem offenen Brief an den Premierminister der Faröer-Inseln aus.

Die Aida-Schiffe passieren auf ihren Amerika- und Islandtouren regelmäßig die Faröer-Inseln. In diesem Zusammenhang wiesen Umweltaktivisten darauf hin, dass Aida-Gäste dort Walfleisch verzehrt haben sollen. Aida-Cruises-Sprecher Hansjörg Kunze: „Wir haben uns klar positioniert und sind gegen dieses barbarische Schlachten.“ Niemand könne den Reisenden vorschreiben, was sie bei ihren Landgängen machen. „Die Aufklärung unserer Gäste hat für uns oberste Priorität. Wir warnen vor dem Verzehr des Walfleisches“, so Kunze. Das Fleisch der vor den Inseln geschlachteten Grindwale sei mit Giftstoffen belastet und nicht für den menschlichen Verzehr geeignet.

Außerdem kommuniziere das Unternehmen seine ethischen Bedenken bezüglich des traditionellen Walfanges auf den Faröer-Inseln in seiner Bordzeitung, teilt Kunze mit. Griefhahn, die früher niedersächsische Umweltministerin war, warnt in ihrem Brief den Inselstaat vor unangenehmen Folgen. So betonte sie, dass viele Gäste den Walfang nicht tolerieren und eine Änderung der künftigen Reiserouten fordern. Griefhahn schlägt der Regierung vor, Wale zu schützen und mit Wahlbeobachtungstouren für eine Belebung des Tourismus‘ zu sorgen.

Matthias Trenn

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