Volltextsuche über das Angebot:

13 ° / 8 ° heiter

Navigation:
AirAsia-Heckteil geborgen - Keine Spur von Blackboxen

Jakarta AirAsia-Heckteil geborgen - Keine Spur von Blackboxen

Ein Teil des Flugzeughecks der in Indonesien abgestürzten AirAsia-Maschine ist aus der Javasee geborgen worden.

Voriger Artikel
Deutsche Vorauswahl zum Song Contest rückt näher
Nächster Artikel
Verkehrsministerium will Carsharing-Autos besserstellen

Knapp zwei Wochen nach dem Absturz gelingt es Spezialisten, das Heck der AirAsia-Maschine vor Borneo aus dem Meer zu bergen.

Quelle: Adek Berry

Jakarta. Ein Teil des Flugzeughecks der in Indonesien abgestürzten AirAsia-Maschine ist aus der Javasee geborgen worden. Bilder vom Samstag zeigten das Wrackteil mit dem weiß-roten Logo der Fluggesellschaft auf einem Spezialschiff.

Knapp zwei Wochen nach dem Absturz hatten Experten das Heck mit Seilen angehoben, Luftkissen darunter angebracht und das Wrackteil so aus dem rund 30 Meter tiefen Wasser gehoben. Es wurde auf das Rettungsschiff „Crest Onyx“ gehievt. Die Flugschreiber wurden darin aber nicht gefunden.

„Wir haben das Heckteil in dem Zustand geborgen, in dem es auf dem Meeresgrund gefunden wurde“, sagte der indonesische Armeechef Moeldoko in einer im Fernsehen übertragenen Pressekonferenz. Laut Suryadi Supriyadi von der Such- und Rettungsbehörde wird das Wrack nun zum Küstenort Pangkalan Bun gebracht. Dort wird es untersucht, um Anhaltspunkte für die Unglücksursache zu finden.

Daneben werde ein neuer Plan ausgearbeitet, um den Rumpf des Flugzeugs aufzuspüren. Darin vermutet man die meisten der Opfer. Bislang wurden 48 Leichen geborgen, 29 von ihnen wurden bis Samstag identifiziert.

Von den Flugschreiber fehlte jede Spur. Marinetaucher sollen nun weiter nach ihnen suchen. Am Freitag hatte ein Marineschiff ein Ping-Signal in der Nähe der Fundstelle des Hecks aufgefangen. Die Blackboxen fanden die Taucher aber nicht.

Die Flugschreiber befinden sich bei einem Airbus A320 normalerweise im Heckteil und zeichnen Gespräche im Cockpit und technische Daten auf. Das AirAsia-Wrack ist aber stark beschädigt und in viele Teile zerbrochen. Möglich ist, dass die Geräte herausfielen und von der Strömung fortgerissen wurden. Sie senden nur 30 Tage lang Signale.

Der Airbus A320 war am 28. Dezember mit 162 Menschen an Bord auf dem Weg von Indonesien nach Singapur ins Meer vor Borneo gestürzt. Der Pilot hatte keinen Notruf abgesetzt. Bekannt ist nur, dass er um eine Kursänderung bat, um Gewitterwolken zu umfliegen. Kurz danach verschwand die Maschine vom Radar.


Such und Rettungsbehörde (indonesisch)



dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Wirtschaft
Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Serie, Weltkrieg, erster Weltkrieg, zweiter Weltkrieg Teaser der den User auf die Sonderseiten zum Thema Weltkrieg führen soll image/svg+xml Image Teaser Weltkrieg 2015-09-23 de Serie Erinnerung an Weltkriege Alle Beiträge und Bildergalerien zum Thema sowie Infos zu Ausstellungen und Museen finden Sie auf unseren Sonderseiten. Alle Veranstaltungen und Freizeittipps in Ihrer Nähe finden Sie hier. > Erster Weltkrieg > Zweiter Weltkrieg 1914 bis 1918 1939 bis 1945
Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Lererbriefe, Meinung, Teaser der den User auf die Seite "Leserbriefe" führen soll image/svg+xml Image Teaser „Leserbriefe“ 2015-09-23 de Meinung Ihre Leserbriefe Über unser Kontaktformular können Sie uns gern Lob, Kritik, Ideen oder andere Anmerkungen zu aktuellen Themen aus Ihrer Region, MV und der Welt zusenden. Wir freuen uns auf Ihre Meinung. Hier geht es zum Formular.