Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Wirtschaft Airbus meldet neue Probleme mit Triebwerken
Nachrichten Wirtschaft Airbus meldet neue Probleme mit Triebwerken
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
22:42 09.02.2018
Ein Airbus A380 fliegt anlässlich der Pariser Luftfahrtschau im Norden von Paris. Quelle: dpa
Anzeige
Toulouse

Airbus sprach am Freitagabend von „Ereignissen“ an einer Nabe des Hochdruckverdichters, die genaue Untersuchungen notwendig machten. Die europäische Flugsicherheitsbehörde EASA sei eingeschaltet, die betroffenen Fluggesellschaften bereits benachrichtigt worden. Bereits seit zwei Jahren bremsen Probleme mit den Triebwerken des US-Herstellers Pratt & Whitney die Auslieferung der A320neo-Reihe aus.

Airbus und Pratt & Whitney wollten die Störungen für Kunden und Betreiber nun auf ein Mindestmaß begrenzen. Hitze- und Softwareprobleme an den Triebwerken hatten Airbus bereits 2016 und 2017 zu schaffen gemacht. Der Triebwerksbauer Pratt & Whitney, der zum US-Konzern United Technologies gehört, geriet mit der Lieferung einwandfreier Triebwerke derart ins Hintertreffen, dass die Auslieferungsziele des Airbus-Vorstands jeweils bis kurz vor Jahresende wackelten. Den Angaben zufolge sind bisher 113 Flugzeuge der A320neo-Familie mit diesen Triebwerken bei 18 Airlines im Einsatz, darunter bei der Lufthansa.

Die A320neo, die modernisierte und sparsamere Neuauflage des Mittelstreckenjets A320, ist der sich am schnellsten verkaufende Passagierjet der Welt. Etwa die Hälfte der A320neo-Kunden haben die Antriebe von Pratt & Whitney bestellt, an denen auch der Münchner Triebwerksbauer MTU mitarbeitet. Die übrigen Flieger erhalten Antriebe des Herstellers CFM, einem Gemeinschaftsunternehmen des US-Konzerns General Electric und dem französischen Konzern Safran.

Von dpa/RND

An der Frankfurter Wertpapierbörse wurden im Späthandel am 9.02.2018 um 20:30 Uhr folgende Schlusskurse für die 30 Werte des Deutschen Aktienindex DAX festgestellt.

09.02.2018

Sechs Jahre lang hat die Münchner Staatsanwaltschaft gegen den Luftfahrt- und Rüstungskonzern Airbus ermittelt. Wegen fahrlässiger Aufsichtsverletzungen muss das Unternehmen nun 81 Millionen Euro Bußgeld zahlen. Einen Fluss von Schmiergeldern konnte die Staatsanwaltschaft hingegen nicht nachweisen.

09.02.2018

Diese Klage war ein Silicon-Valley-Krimi: Eine Google-Schwesterfirma warf Uber vor, illegal ihre Roboterwagen-Technologie zu nutzen. Jetzt endet der Prozess mit einer Einigung, bei der Uber einen kleinen Anteil an den Konkurrenten abtritt.

09.02.2018
Anzeige