Volltextsuche über das Angebot:

14 ° / 6 ° Regenschauer

Navigation:
Autobauer müssen sich ökologischer Zukunft anpassen

Altmaiers Forderung Autobauer müssen sich ökologischer Zukunft anpassen

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat die Autoindustrie aufgefordert, ihre Geschäftsmodelle „an die ökologische und digitale Zukunft“ anzupassen.

Voriger Artikel
Hotelpreise: Genf laut Studie das teuerste Pflaster
Nächster Artikel
Volkswagen-Konzern mit Auslieferungsrekord

„Auch die Elektroautos der Zukunft müssen hier gebaut werden, da haben die Autokonzerne unverständlich lange gezögert“, sagt Altmaier.

Quelle: Wolfgang Kumm

Berlin. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat die Autoindustrie aufgefordert, ihre Geschäftsmodelle „an die ökologische und digitale Zukunft“ anzupassen. „Auch die Elektroautos der Zukunft müssen hier gebaut werden, da haben die Autokonzerne unverständlich lange gezögert.“

Das sagte der CDU-Politiker zu „Bild“. Um den Anschluss an internationale Konkurrenz nicht zu verpassen, müssten die Konzerne auf diesem Sektor hohe „zweistellige Milliardenbeträge investieren“. Altmaier sprach sich erneut für den Aufbau einer Batteriezellen-Produktion in Europa aus.

Altmaier betonte zugleich, er sei sich mit Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) einig, „dass wir keine Fahrverbote für Dieselautos wollen, denn es darf keine Bestrafung derer geben, die sich auf die Zusicherungen der Autoindustrie verlassen haben.“

In vielen Städten werden Schadstoff-Grenzwerte überschritten, Dieselautos sind ein Hauptverursacher. Es drohen deshalb Fahrverbote.

Altmaier sagte, er wolle „die vielen hunderttausend Arbeitsplätze in der Automobil- und Zulieferindustrie dauerhaft erhalten“. Anstatt den Autostandort Deutschland schlechtzureden, gelte es, „entschlossen die Weichen für eine umweltfreundliche Automobilität der Zukunft“ zu stellen.

Aus der SPD waren am Wochenende Forderungen gekommen, die Bundesregierung müsse die Autobauer zu einer Kostenübernahme von Hardware-Nachrüstungen an alten Dieselfahrzeugen drängen. Solche Umbauten lehnen aber alle Hersteller bisher als zu teuer und zu aufwendig ab. Sie setzen stattdessen auf Software-Updates. Aus Sicht von Umweltverbänden reicht aber das Aufspielen neuer Programme nicht aus, um die Emission gesundheitsschädlicher Stickoxide genug zu senken. Auch Kanzlerin Angela Merkel hatte sich skeptisch über umfangreiche Umbauten an Dieselautos geäußert, ebenso zuvor Scheuer.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Mit dem Rad in den Urlaub
Wer seine Fahrräder auf einem Träger für die Anhängerkupplung transportiert, reduziert den Luftwiderstand und damit den Verbrauch gegenüber einem Transport auf dem Dach.

Das Fahrrad ist ein praktischer Begleiter am Urlaubsort. Doch wie Autofahrer ihr Fahrrad am besten dorthin transportieren, will gut überlegt sein. Denn längst nicht jeder Fahrradträger hält, was er verspricht. Jedes System hat Vor- und Nachteile.

mehr
Mehr aus Wirtschaft
Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Serie, Weltkrieg, erster Weltkrieg, zweiter Weltkrieg Teaser der den User auf die Sonderseiten zum Thema Weltkrieg führen soll image/svg+xml Image Teaser Weltkrieg 2015-09-23 de Serie Erinnerung an Weltkriege Alle Beiträge und Bildergalerien zum Thema sowie Infos zu Ausstellungen und Museen finden Sie auf unseren Sonderseiten. Alle Veranstaltungen und Freizeittipps in Ihrer Nähe finden Sie hier. > Erster Weltkrieg > Zweiter Weltkrieg 1914 bis 1918 1939 bis 1945
Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Lererbriefe, Meinung, Teaser der den User auf die Seite "Leserbriefe" führen soll image/svg+xml Image Teaser „Leserbriefe“ 2015-09-23 de Meinung Ihre Leserbriefe Über unser Kontaktformular können Sie uns gern Lob, Kritik, Ideen oder andere Anmerkungen zu aktuellen Themen aus Ihrer Region, MV und der Welt zusenden. Wir freuen uns auf Ihre Meinung. Hier geht es zum Formular.