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Backhaus lädt Hendricks nach MV ein

Schwerin Backhaus lädt Hendricks nach MV ein

Bundesministerin soll Dialogtour im Norden starten

Schwerin. Nach der Rücknahme ihrer Bauernregel-Kampagne hat Agrarminister Till Backhaus die Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (beide SPD) zu einem Besuch nach Mecklenburg-Vorpommern gebeten. Er lade sie gern dazu ein, ihre Dialogtour im Land zu beginnen und sich mit Landwirten und Umweltschützern an einen Tisch zu setzen. Sie könne so erfahren, was die Landwirte alles für den Umweltschutz leisten „und wo es warum hakt“, sagte Backhaus gestern in Schwerin.

 

OZ-Bild

Backhaus und Hendricks 2015 auf Gut Dalwitz in MV

Quelle: Foto: Fellechner

Er äußerte sich enttäuscht darüber, dass die Kampagne, die nach seinen Worten von vielen Landwirten als undifferenziert und ehrabschneidend empfunden wurde, an den Gremien und Fachpolitikern in der SPD vorbei erdacht und umgesetzt wurde. Die 1,6 Millionen Euro Kosten hätte er lieber eingesetzt, um etwa Schülern die Zusammenhänge zwischen Landwirtschaft und Umweltschutz näherzubringen, sagte der Minister.

Mit ihrer Werbekampagne „Neue Bauernregeln“ für eine nachhaltige Landwirtschaft hatte Hendricks nicht nur Landwirte, sondern auch Politiker gegen sich aufgebracht. „Ich halte die Kampagne für platt, gefährlich und kontraproduktiv“, hatte Backhaus zu der Aktion erklärt. Der CDU-Landesvorsitzende und Innenminister Lorenz Caffier sprach gar von einer Diffamierung der Landwirte.

Mit simplen, an Bauernregeln erinnernden Sprüchen wandte sich das Bundesumweltministerium unter anderem gegen Massentierhaltung und Monokulturen. So war auf der Website der Kampagne zu lesen: „Gibt’s nur Mais auf weiter Flur, fehlt vom Hamster jede Spur“ oder: „Steht das Schwein auf einem Bein, ist der Schweinestall zu klein“. Beifall kam indes vom Naturschutzverband WWF Deutschland.

OZ

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