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Wirtschaft Badejunge: Alternativen gesucht
Nachrichten Wirtschaft Badejunge: Alternativen gesucht
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00:00 17.10.2017
Schwerin

. Das Agrarministerium sucht nach Alternativen für die Schließung der Molkerei in Bergen auf Rügen. Staatssekretär Jürgen Buchwald traf sich gestern mit der Geschäftsführung von DMK (Deutsche Milchkontor), die den Standort Mitte 2019 schließen will. Demnach sehe die DMK Group keine Perspektive zum Erhalt des Werkes mit seinen etwa 50 Arbeitsplätzen. DMK sei aber offen für den Erhalt des Standortes Bergen durch branchenfremde Investoren, teilte das Ministerium gestern nach den Gesprächen mit. Das Ministerium bleibe mit DMK bei der Investorensuche im Gespräch.

In Bergen auf Rügen sind 56 Arbeitsplätze von der Schließung betroffen. Die Beschäftigten produzieren seit 1953 die Traditionsmarke „Rügener Badejunge“, zuletzt für die Rotkäppchen Peter Jülich GmbH mit Sitz in Dortmund. Das Unternehmen will den Camembert nach eigenen Angaben künftig in seinem Werk in Lumpzig in Thüringen produzieren, nachdem DMK den Vertrag über die Herstellung des Käses kündigte. Die Produktion des „Rügener Badejungen“ läuft bis Mitte 2019 vertraglich gesichert am Standort Bergen, hieß es aus Schwerin.  

Markeninhaber Rotkäppchen Peter Jülich GmbH sieht in der Produktions-Verlagerung des Käses nach Thüringen keine Probleme. Markenrechtliche Probleme sehe man nicht, da der neue Herstellungsort auf der Verpackung ausgewiesen werde, sagte der Geschäftsführer Alexander Kolb.

OZ

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