Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Wirtschaft Bahn plant Fernbus-Offensive - Dobrindt ermuntert
Nachrichten Wirtschaft Bahn plant Fernbus-Offensive - Dobrindt ermuntert
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:55 20.02.2015
Die Bahn betreibt eigene Fernbusse, leidet aber stark unter dem Angebot der Konkurrenz wie beispielsweise das von Marktführer MeinFernbus. Quelle: Patrick Seeger
Anzeige
Berlin

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt ermuntert die Bahn angesichts wachsender Konkurrenz der Fernbusse, selbst auf der Straße in die Offensive zu gehen.

„Ich kann der Bahn nur raten, sich diesem Wettbewerb aktiv zu stellen und eigene Fernbuslinien weiter auszubauen“, sagte der CSU-Politiker dem Magazin „Focus“.

Zugleich solle der bundeseigene Konzern mit „guten Angeboten“ bei seinen ICE und Intercitys auf die Busse reagieren. Dazu gehörten etwa kostenloses Drahtlos-Internet und neue Kundenbindungsprogramme.

Die Bahn will am Montag ein Konzept für ihre künftigen Fernbus-Aktivitäten vorstellen. Konzernchef Rüdiger Grube hatte zu Jahresbeginn bereits angekündigt, im Fernverkehr insgesamt an die Fahrgast-Rekorde der vergangenen Jahre anknüpfen und sie sogar übertreffen zu wollen. Die wachsende Beliebtheit der Fernbusse hatte das Bahn-Ergebnis 2014 mit rund 120 Millionen Euro belastet.

Die Bahn gehört selbst zu den vier größten Anbietern in Fernbusmarkt, in den zusehends Bewegung kommt. Anfang Januar hatten sich die beiden führenden Anbieter MeinFernbus und FlixBus zusammengeschlossen. Laut „Handelsblatt“ (Freitag) strebt die Bahn nun einen massiven Ausbau ihres Angebots an, um den eigenen Marktanteil deutlich zu erhöhen.

Der Fahrgastverband Pro Bahn forderte eine „angemessene Maut“ für Fernbusse, um einen sinnvollen Wettbewerb mit Zügen zu ermöglichen, die Trassengebühren zahlen müssen. Dobrindt bekräftigte dagegen im „Focus“: „Es gibt in meinem Haus keine Pläne zur Einführung einer Fernbusmaut.“



dpa

Die kräftig anziehende Nachfrage aus China hat die Exporte der deutschen Elektroindustrie auf ein Allzeithoch getrieben.

20.02.2015

Der Handelskonzern Metro will den Anteil von Frauen in Führungspositionen erhöhen. Der Vorstand und die Führungsebenen bis zu den Marktleitern sollen bis 2017 zu 25 Prozent aus Frauen bestehen.

20.02.2015

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) glaubt trotz der ablehnenden Haltung der Bundesregierung weiter an eine Einigung der Euro-Finanzminister mit Athen.

20.02.2015
Anzeige