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Nachrichten Wirtschaft Bald Charterflüge ab Parchim?
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00:05 20.05.2016
Eine Boeing der türkischen Corendon-Airline auf der Startbahn in Parchim. Piloten nutzen den Airport zu Trainingszwecken. Quelle: J. Büttner/dpa

Starten in diesem Jahr die ersten Charterflieger vom Airport Parchim? „Wir haben Anfragen von chinesischen und europäischen Airlines und Reiseveranstaltern“, sagte Flughafenbetriebs-Leiter Eugen Arnstadt gegenüber der OZ. Verträge seien aber noch nicht unterzeichnet worden.

Die ersten Touristen-Flüge waren bereits für 2015 geplant gewesen. Weil das Terminal damals jedoch noch im Bau war, kamen die Verbindungen nicht zustande. Inzwischen ist das Gebäude fertiggestellt.

Der Kapazität eines Airbus A-340 entsprechend könnten im neuen Terminal bis zu 350 Passagiere zugleich abgefertigt werden.

Vom Typ A-340 stehen derzeit sieben Stück auf dem Parchimer Airportgelände. Die Groß- und Langstreckenflieger würden dort „flugfähig“ gehalten, bis sie auf dem Airport Hamburg gewartet und umgerüstet werden können. Zur Aufrechterhaltung der Flugfähigkeit der A-340 gehöre, dass in Parchim beispielsweise regelmäßig die technischen Systeme gecheckt und die Triebwerke überprüft werden.

Die eigentliche Wartung erfolge dann in der Hamburger Niederlassung der Lufthansa Technik, da es in Parchim keinen Hangar gebe. Die Zusammenarbeit zwischen Lufthansa und Parchim bestehe schon länger, betonte Arnstadt. Zuvor habe es allerdings Einjahres-Verträge gegeben. Nun sei gerade zum ersten Mal ein Fünfjahres-Vertrag abgeschlossen worden.

Der chinesische Investor Jonathan Pang hatte den Flughafen Parchim im Jahr 2007 gekauft, um dort ein internationales Luftdrehkreuz zu eröffnen. Nennenswerten Flugverkehr gibt es jedoch noch nicht. Im vergangenen Jahr wurde ein Tower eröffnet, das Terminal inzwischen fertiggestellt. Vom ursprünglichen Kaufpreis über 30 Millionen Euro waren Pang schließlich zwölf Millionen Euro erlassen worden.

Gestern lief der Dokumentarfilm „Parchim International“ über die Pläne des Investors Pang in deutschen Kinos an.

Axel Meyer

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