Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Wirtschaft Berichte: Anklagen gegen ehemalige Bankmanager in Island
Nachrichten Wirtschaft Berichte: Anklagen gegen ehemalige Bankmanager in Island
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:47 20.03.2013
Die isländische Kaupthing-Bank in Reykjavik war früher die größte Bank des Landes. Foto: Str/dpa
Anzeige
Reykjavik

.

Zu den Beschuldigten gehören demnach der frühere Konzernchef und der Aufsichtsratsvorsitzende. Beide waren 2010 und 2011 jeweils kurzfristig in Haft.

Der Rundfunksender RUV meldete, dass auch gegen vier frühere leitende Mitarbeiter der ebenfalls Pleite gegangenen Glitnir-Bank Anklage erhoben wird.

Den Berichten zufolge wirft die Staatsanwaltschaft ihnen sowie den Ex-Kaupting-Managern unter anderem betrügerische Manipulation der Aktienkurse vor dem Zusammenbruch der isländischen Banken im Oktober 2008 vor.

Kaupthing, Glitnir sowie Landsbanki hatten bei ihrem Kollaps 2008 einen riesigen Schuldenberg hinterlassen und die Inselrepublik mit ihren 320 000 Einwohnern in eine schwere Finanz- und Wirtschaftskrise gestürzt.

Der damalige Regierungschef Geir Haarde wurde 2012 wegen Verletzung seiner Pflichten im Vorfeld der Bankenkrise von einem Sondergericht schuldig gesprochen, aber nicht bestraft.

dpa

Mitten in der zyprischen Finanzkrise haben sich EU-Staaten und Europaparlament auf die gemeinsame Bankenaufsicht für die Eurozone geeinigt.Die neue Kontrollinstanz soll schrittweise bis März 2014 bei der Europäischen Zentralbank (EZB) aufgebaut werden.

20.03.2013

IWF-Chefin Christine Lagarde hat das Milliarden-Hilfspaket für Zypern begrüßt.Dass Bankkunden mit kleineren Guthaben doch nicht per Zwangsabgabe beteiligt werden sollen, stieß bei ihr auf Zustimmung: „Wir unterstützen voll und ganz das Vorhaben der Behörden in Zypern, stärker gestaffelte Raten nach Höhe der Bankeinklagen einzuführen“, sagte Lagarde bei einer Tagung in Frankfurt.

20.03.2013

Rund 8500 Angestellte des Energiekonzerns Vattenfall haben sich nach Gewerkschaftsangaben an mehrstündigen Warnstreiks beteiligt. Sie demonstrierten damit für die Forderung nach 6,5 Prozent mehr Geld und einem Schutz vor Entlassungen bis 2020. Die schwedische Konzernleitung hatte in der vergangenen Woche angekündigt, bis Ende 2014 rund 1500 Stellen in Deutschland abzubauen.

19.03.2013
Anzeige