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Besucherplus auf Grüner Woche

Berlin Besucherplus auf Grüner Woche

Über 400 000 Gäste auf der Messe / Russlands Rückkehr begrüßt

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Andrang auf der Internationalen Grünen Woche herrschte vor allem in den Länderhallen – wie hier in der von Sachsen-Anhalt.

Quelle: Foto: Kumm/dpa

Berlin. Die Internationale Grüne Woche zieht in diesem Jahr mehr Besucher an. „Wir liegen zwei bis drei Prozent über dem starken Vorjahr“, sagte Bauernpräsident Joachim Rukwied gestern in Berlin. Die Agrarmesse schließt an diesem Sonntag nach zehn Tagen. Im vergangenen Jahr hatten knapp 400 000 Menschen die Messe besucht. Die Besucherzahl hängt immer auch vom jeweiligen Reisewetter ab. „Wir blicken mit Freude auf die Grüne Woche 2018“, sagte Rukwied. Im Blickpunkt von Branche und Besuchern standen in diesem Jahr Themen wie Digitalisierung, mehr Tierwohl und Veränderungen im Ackerbau. Das Publikum habe auch kritische Fragen zur modernen Landwirtschaft gestellt, sagte Rukwied. „Vieles hat sich in der Diskussion auflösen lassen.“

Die offizielle Rückkehr Russlands auf die Messe werte die Branche als Zeichen der Entspannung. Wegen der Handelsschranken mit der EU im Zuge der Krim-Besetzung war Russland zwei Jahre nicht nach Berlin gekommen. Rukwied sagte, das Land, das schon ein starker Weizenproduzent ist, setze nun stärker auf Agrarexporte und könne den deutschen Bauern in ein bis zwei Jahrzehnten auch mit anderen Produkten Konkurrenz machen. Schweinehaltung und Milcherzeugung würden dort deutlich ausgebaut.

Der Bauernverband sprach sich dafür aus, in der künftigen Bundesregierung das Landwirtschaftsministerium zu stärken. Es solle etwa um das Thema Digitalisierung auf dem Land erweitert werden.

Mecklenburg-Vorpommern war zum 19. Mal mit einer eigenen Länderhalle bei der Grünen Woche vertreten. Dort präsentierten sich 63 Unternehmen der Land- und Ernährungswirtschaft sowie Verbände, Vereine und Institutionen aus dem Nordosten. Rund 40000 Besucher schauten vorbei.

OZ

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