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Bis zu 6 Prozent mehr Geld für Bodenpersonal der Lufthansa

Tarifvertrag bis 2020 Bis zu 6 Prozent mehr Geld für Bodenpersonal der Lufthansa

In einem langfristigen Tarifvertrag haben Lufthansa und Verdi steigende Gehälter für die rund 30 000 Beschäftigten der Bodendienste vereinbart. Sie sollen in einer ersten Stufe rückwirkend ab dem 1.

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Passagiermaschinen der Lufthansa auf dem Flughafen in Frankfurt am Main.

Quelle: Boris Roessler

Frankfurt/Main. In einem langfristigen Tarifvertrag haben Lufthansa und Verdi steigende Gehälter für die rund 30 000 Beschäftigten der Bodendienste vereinbart. Sie sollen in einer ersten Stufe rückwirkend ab dem 1. Februar 3 Prozent mehr Geld bekommen.

Eine zweite Stufe zum 1. Mai 2019 beträgt ebenfalls 3 Prozent, ist aber an den wirtschaftlichen Erfolg der jeweiligen Lufthansa-Teilgesellschaften gekoppelt, wie beide Seiten am Mittwoch mitteilten. Die Laufzeit beträgt 33 Monate bis Ende September 2020.

Würden die vereinbarten Ziele etwa bei der Frachtgesellschaft Lufthansa Cargo oder der Catering-Tochter LSG verfehlt, stiegen die Gehälter in der zweiten Stufe dort nur um 1,8 Prozent. „Mit diesem variablen Vergütungsmodell berücksichtigen wir die wirtschaftliche Situation unserer einzelnen Geschäftsfelder“, erklärte Lufthansa-Personalvorstand Bettina Volkens.

Für sämtliche Lufthansa-Techniker wird die erste Stufe als Sockelbetrag von knapp 107 Euro ausgezahlt, was für die unteren Lohngruppen eine stärkere Steigerung als die durchschnittlichen 3 Prozent bedeutet. In den höheren Lohngruppen fällt sie prozentual entsprechend geringer aus.

In den Verhandlungen hatte Verdi auch Tarifmodelle vorgeschlagen, in denen die Beschäftigten zwischen zusätzlicher Vergütung oder freien Tagen hätten wählen können. Dieser Vorschlag kam zunächst nicht durch, soll aber künftig in Arbeitsgruppen besprochen werden, sagte eine Sprecherin der Gewerkschaft.

dpa

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