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Boom trotz Problemregionen

Erfurt Boom trotz Problemregionen

Der Ost-Arbeitsmarkt gleicht sich dem westdeutschen Markt weiter an

Erfurt. . Der Arbeitsmarkt in Ostdeutschland gleicht sich immer mehr dem in Westdeutschland an. Die Zeiten, in denen die Arbeitslosigkeit doppelt so hoch ausfiel, sind vorbei. Im April lag die Arbeitslosenquote Ost mit 7,7 Prozent nur noch etwa zwei Prozentpunkte über dem westdeutschen Schnitt von 5,4 Prozent. Während einige Pendlerregionen vor allem im Süden Thüringens fast Vollbeschäftigung melden, ist die Quote in strukturschwachen Gebieten teils weiter zweistellig. Einige Beispiele.

Thüringen: Der Freistaat gilt als Arbeitsmarktprimus des Ostens – derzeit mit einer geringeren Quote als in Bremen, Hamburg, NRW und Saarland.

Anders der Kyffhäuserkreis als Schlusslicht mit fast 8,9 Prozent Arbeitslosigkeit.

Sachsen-Anhalt: In der Region Mansfeld-Südharz brach nach der Wiedervereinigung ebenfalls der Bergbau als großer Arbeitgeber weg. Mit aktuell 11,4 Prozent Arbeitslosigkeit bleibt der Kreis Schlusslicht in Sachsen-Anhalt.

Sachsen: Im Kreis Görlitz an der Grenze zu Polen sind über 10 Prozent der Menschen ohne Job. Nun droht Stellenabbau in den Bombardier-Werken Bautzen und Görlitz.

Brandenburg: Bei Touristen wird die Uckermark hochgelobt, aber sie hatte im April eine Arbeitslosenquote von 12,6 Prozent. Der Industriestandort Schwedt mit PCK-Raffinerie und Papierindustrie hat sich aber gut entwickelt. Neue Jobs entstanden, auch weil sich neue Firmen ansiedelten. Trotzdem bleibe die Region strukturschwach.

Mecklenburg-Vorpommern: Hier ist der Osten Problemregion. Während Ende April im zur Metropolregion Hamburg gehörenden Landkreis Ludwigslust-Parchim nur 6,2 Prozent Erwerbslosigkeit gemeldet wurden, waren es im Landkreis Vorpommern-Greifswald 10,4 und im Kreis Vorpommern-Rügen 9,8 Prozent. Um den Landesteil voranzubringen, hat die Landesregierung im Herbst 2016 einen Vorpommern-Staatssekretär installiert.

OZ

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