Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 3 ° Regenschauer
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland RND

Navigation:
Breit: Ökonomen sehen Zeitdruck und Stolpersteine

Komplexe Verhandlungen Breit: Ökonomen sehen Zeitdruck und Stolpersteine

Deutsche Ökonomen sehen den Fahrplan für die anstehenden EU-Austrittsverhandlungen der Briten kritisch.

Voriger Artikel
Eurowings und Flugbegleiter gehen in Schlichtung
Nächster Artikel
Schleckers Wirtschaftsprüfer wehren sich gegen Vorwürfe

Die Nationalflagge Großbritanniens weht vor dem Big Ben in London.

Quelle: Matt Dunham

Berlin. Deutsche Ökonomen sehen den Fahrplan für die anstehenden EU-Austrittsverhandlungen der Briten kritisch.

„Innerhalb von zwei Jahren ein Abkommen über den Brexit und die künftigen Beziehungen zu erzielen, wird wegen der Komplexität der Verhandlungen schwierig“, sagte der Chef des Münchner Ifo-Instituts, Clemens Fuest, der Deutschen Presse-Agentur.

Ähnlich äußerte sich der Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), Michael Hüther: „Die zeitlichen Herausforderungen für die Brexit-Verhandlungen sind extrem groß.“ Die EU und die Briten müssten sowohl die zahlreichen Austrittsdetails als auch ein neues Abkommen über die zukünftigen Wirtschaftsbeziehungen verhandeln.

Nach Einschätzung von Fuest müssen es die EU und die Briten schaffen, „den Austritt kooperativ zu organisieren“. Anzustreben seien Freihandelsabkommen für Güter und Dienstleistungen und außerdem eine enge Kooperation in den Bereichen Forschung und Sicherheitspolitik.

Hüther bezeichnete den 29. März, den Tag des offiziellen britischen Austrittsantrags, als „traurigen Tag für ganz Europa“. Die europäische Integration mache erstmals einen großen Rückschritt. Allerdings werde der „Brexit“ den Briten mehr schaden als der Europäischen Union.

Auf dem Weg zum endgültigen „Brexit“ sieht Hüther noch „vielfältige Stolpersteine“, beispielsweise die Frage, ob und wie viel die Briten für ihren Austritt bezahlen müssen. „Man kann nur hoffen, dass sich beide Seiten dabei konstruktiv verhalten, um ein völliges Scheitern der Verhandlungen zu verhindern.“

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
London

Die britische Königin Elizabeth II. hat dem Brexit-Gesetz zugestimmt. Jetzt ist der Weg endgültig frei, damit Premierministerin Theresa May den Austritt ihres Landes ...

mehr
Mehr aus Wirtschaft
Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Serie, Weltkrieg, erster Weltkrieg, zweiter Weltkrieg Teaser der den User auf die Sonderseiten zum Thema Weltkrieg führen soll image/svg+xml Image Teaser Weltkrieg 2015-09-23 de Serie Erinnerung an Weltkriege Alle Beiträge und Bildergalerien zum Thema sowie Infos zu Ausstellungen und Museen finden Sie auf unseren Sonderseiten. Alle Veranstaltungen und Freizeittipps in Ihrer Nähe finden Sie hier. > Erster Weltkrieg > Zweiter Weltkrieg 1914 bis 1918 1939 bis 1945
Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Lererbriefe, Meinung, Teaser der den User auf die Seite "Leserbriefe" führen soll image/svg+xml Image Teaser „Leserbriefe“ 2015-09-23 de Meinung Ihre Leserbriefe Über unser Kontaktformular können Sie uns gern Lob, Kritik, Ideen oder andere Anmerkungen zu aktuellen Themen aus Ihrer Region, MV und der Welt zusenden. Wir freuen uns auf Ihre Meinung. Hier geht es zum Formular.