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Wirtschaft Briefporto: Die Post träumt schon von 80 Cent
Nachrichten Wirtschaft Briefporto: Die Post träumt schon von 80 Cent
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00:05 05.08.2016

. Erst zum Jahreswechsel ist das Briefporto gestiegen, doch die Deutsche Post denkt schon an die nächste Erhöhung. Im europäischen Durchschnitt koste ein Brief 80 Cent – „das wäre sicher auch im wirtschaftlich stärksten Land Europas zu verkraften“, sagte Konzernvorstand Jürgen Gerdes der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Der Brief sei hierzulande „immer noch sehr preiswert“. Teurer kann es aber frühestens 2019 werden.

„Gemessen am Serviceangebot“ sei das Verschicken eines Briefs in Deutschland sehr preisgünstig, sagte der für das Paket- und Briefgeschäft zuständige Gerdes der „FAZ“ vom Donnerstag. „Was da an Leistung geboten wird, ist auch im internationalen Vergleich beeindruckend.“

Das Porto für den Versand eines Standardbriefs innerhalb Deutschlands war zuletzt zum 1. Januar 2016 um acht auf 70 Cent gestiegen. Es war der vierte Anstieg innerhalb von drei Jahren: Anfang 2013 waren die Kosten für einen Standardbrief von 55 Cent auf 58 Cent gestiegen, ein Jahr später auf 60 Cent und Anfang 2015 auf 62 Cent.

Die Bundesnetzagentur genehmigte auch die jüngste Erhöhung, verordnete der Post aber gleichzeitig eine Pause: Das Unternehmen darf vor Ende 2018 keine neuen Anträge auf Preiserhöhung stellen.

Bei Nordbrief, dem deutschlandweiten Zustellservice der OSTSEE-ZEITUNG und anderer großer Tageszeitungen im Norden, kostet ein Standardbrief für Privatkunden derzeit 62 Cent.

OZ

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