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Brillen werden extravaganter

München Brillen werden extravaganter

Fachmesse Opti in München zeigt neueste Modetrends

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Eine Brille von Designerin Lorena Serrano

Quelle: Foto: Tobias Hase/dpa

München. . Die Augenoptiker sehen rosigen Zeiten entgegen. „Uns spielt die Alterspyramide die nächsten 25 Jahre in die Karten“, sagt Josef May, Chef des Industrieverbands Spectaris: „Ältere Menschen werden automatisch zu Kunden. Die geburtenstarken Jahrgänge kommen jetzt erstmals in die Läden und kaufen Gleitsichtbrillen.“ Die Umsätze der Branche sind im vergangenen Jahr weiter gewachsen, und „der Ausblick ist gut“, sagt Augenoptiker-Präsident Thomas Truckenbrod.

Auf der Fachmesse Opti in München zeigt die Branche seit gestern die neuesten Modetrends. Das Kuratorium für gutes Sehen hat einen neuen „Mut zur Extravaganz“ ausgemacht: Sechs- und achteckige Brillen, eckige Gläser in runden Brillenfassungen und Gläser, die aus dem Rahmen zu fallen scheinen, sind bei mehreren Ausstellern im Angebot.

Ein anderer Trend geht eher in Richtung Nostalgie – mit klassischen Pilotenbrillen oder runden Brillen, wie John Lennon oder Bert Brecht sie trugen. Das Gros der neuen Kollektionen sei „nicht schrill – eher filigran, elegant, transparent“, sagt May.

Auf der Münchner Messe wird ein Fachgeschäft der Zukunft vorgestellt – mit 3D-Gesichtsscans, virtueller Brillenanprobe, digitaler Anpassung der Sehstärke und Brillen aus dem 3D-Drucker, wie sie heute schon von einem Dutzend kleiner Hersteller in Deutschland angeboten werden. „Was digitalisiert werden kann, wird digitalisiert werden“, sagt Industrieverbandschef May. An Sehtests direkt am Bildschirm wird gearbeitet. Das sei noch Zukunftsmusik, sagt Truckenbrod, aber: „Das dürfte die Branche nachhaltig verändern.“

Roland Losch

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