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Briten drängen auf jungen deutschen Fernbusmarkt

Frankfurt/Main Briten drängen auf jungen deutschen Fernbusmarkt

In den noch jungen Markt für Linienverkehr mit Fernbussen in Deutschland drängt ein potenter Anbieter aus Großbritannien. Unter der Marke „city2city“ will das börsennotierte Unternehmen National Express ab dem 2. April Fernbusverbindungen in Deutschland anbieten.

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Roderick Donker van Heel, Deutschland-Chef des börsennotierten Fernbus-Unternehmens National Express. Foto: Roland Holschneider

Frankfurt. Auf zunächst drei Linien über Frankfurt sollen das Rheinland, das Ruhrgebiet sowie die süddeutschen Städte Stuttgart, München und Augsburg miteinander verbunden werden, kündigte Deutschland-Chef Roderick Donker van Heel am Mittwoch in Frankfurt an. Im Juli sollen zwei weitere Linien dazukommen.

Man werde einen erheblichen Werbeaufwand treiben und Tickets zu sehr günstigen Einführungspreisen verkaufen, da die deutschen Konsumenten noch keine genaue Vorstellung vom Produkt Fernbus hätten. „Wir wollen innerhalb von fünf Jahren die Nummer Eins in Deutschland werden“, sagte der National Express-Chef der Nachrichtenagentur dpa. Entscheidend seien Preis und Service. Er erwarte für die kommenden Jahre einen spannenden Wettbewerb, den drei bis fünf Anbieter überstehen könnten.

Das Unternehmen hat wie wichtige Wettbewerber auch zunächst mittelständische Busunternehmen als Subunternehmer mit den Verkehren beauftragt. Sie seien auch für die Einhaltung der tariflichen Vorschriften zuständig. Die Flotte aus zunächst 15 und dann noch einmal 7 Bussen werde komplett neu angeschafft.

Zunächst solle ein Netz zwischen den wichtigsten Großstädten aufgebaut werden, das dann in einem zweiten Schritt regional verfeinert werde, kündigte Donker van Heel an. Nach Berlin, wo der Marktführer Deutsche Bahn die meisten Fernbusverbindungen vorhält, werde man in diesem oder im nächsten Jahr gehen.

National Express mit Hauptsitz in Birmingham ist nach eigenen Angaben Fernbus-Marktführer in Spanien und Großbritannien. In den USA betreibt das Unternehmen Schulbusse, in Deutschland will es auch Bahnverkehre übernehmen. Auf dem seit Jahresbeginn liberalisierten deutschen Markt tummeln sich eine Reihe von Anbietern. Neben jungen Start-Up-Unternehmen wie DeinBus, FlixBus oder MeinFernbus hat in dieser Woche auch die Deutsche Bahn-Tochter Berlin Linien Bus den Ausbau ihres Netzes angekündigt.

dpa

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