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Wirtschaft Bund prüft Hilfen für Air Berlin
Nachrichten Wirtschaft Bund prüft Hilfen für Air Berlin
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00:00 10.06.2017

. Eine mögliche Bürgschaft für die finanziell angeschlagene Fluggesellschaft Air Berlin ist hochumstritten. Ein „tragfähiges Zukunftskonzept“ sei die Mindestvoraussetzung für die Gewährung einer solchen Hilfe, machte das Bundeswirtschaftsministerium gestern klar. Ablehnend bis skeptisch äußerten sich Politiker aus CDU und FDP.

Air Berlin hatte am Vortag mitgeteilt, bei den Landesregierungen von Berlin und Nordrhein-Westfalen eine Voranfrage auf Prüfung eines Bürgschaftsantrags gestellt zu haben. Offen blieb, um welche Summe es dabei gehen könnte. Air Berlin wollte dazu am Freitag keine Stellung nehmen.

Bemühungen um eine gemeinsame Ferienfluggesellschaft der Tochter Niki mit Tui waren am Donnerstag gescheitert. Niki bleibt nun erst einmal im Konzern. Sie bildet nun eine von zwei separaten Geschäftseinheiten, wie Air Berlin und ihr arabischer Großaktionär Etihad gestern mitteilten.

Niki werde als eigenständige Einheit Kurz- und Mittelstreckenflüge zu Urlaubzielen anbieten, sagte Air-Berlin-Chef Thomas Winkelmann. „Flüge zu Langstreckenzielen und zu den wichtigsten Geschäftszentren in Deutschland und Europa werden von Air Berlin ab Düsseldorf und Berlin durchgeführt.“

Zugleich stellte Etihad klar, an dem im Dezember 2016 angekündigten Kauf aller Air-Berlin-Anteile an Niki festzuhalten. „Wir sind bestrebt, die Transaktion in Kürze abzuschließen“, sagte der Interims-Vorstandschef von Etihad, Ray Gammell, laut Mitteilung. Dafür sind bereits vor Monaten 300 Millionen Euro von Etihad an die notleidende Air Berlin geflossen. Wie es nach der Übernahme mit Niki weitergehen wird, ließ Etihad offen.

Sascha Meyer

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