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Wirtschaft China löst USA als wichtigsten deutschen Handelspartner ab
Nachrichten Wirtschaft China löst USA als wichtigsten deutschen Handelspartner ab
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00:05 25.02.2017

China hat die USA im vergangenen Jahr als wichtigsten Handelspartner Deutschlands von Platz eins verdrängt. Zwischen den beiden Ländern wurden Waren im Wert von knapp 170 Milliarden Euro ausgetauscht, wie aus Daten des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden hervorgeht. Auf Rang zwei folgte Frankreich mit 167 Milliarden Euro. Die USA belegten den dritten Platz mit knapp 165 Milliarden Euro an Aus- und Einfuhren zusammengerechnet.

Allerdings waren die USA weiterhin das wichtigste Exportland für Produkte „Made in Germany“: Waren im Wert von 107 Milliarden Euro gingen in die Vereinigten Staaten. Doch zum Vorjahr verringerten sich die deutschen Ausfuhren in die Vereinigten Staaten um fast 7 Milliarden Euro. Das drückt den Gesamt-Außenhandelsumsatz aus Importen und Exporten mit der weltweit größten Volkswirtschaft.

Einen „Trump-Effekt“ kann der Außenhandelsverband BGA in diesen Zahlen nicht erkennen. „Es ist jedoch damit zu rechnen, dass sich die Verunsicherung, die die Äußerungen und der Kurs des neuen US-Präsidenten geschaffen haben, negativ auf Handel und Investitionen auswirkt“, warnt BGA-Präsident Anton Börner. „Angesichts der protektionistischen Pläne des neuen US-Präsidenten kann damit gerechnet werden, dass die Handelsbeziehungen zwischen Deutschland und China in Zukunft noch weiter ausgebaut werden.“

Die USA waren 2015 erstmals seit 55 Jahren wieder zum wichtigsten Handelspartner der deutschen Wirtschaft aufgestiegen.

OZ

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