Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Wirtschaft Chinas Notenbankchef: Keine Yuan-Abwertung geplant
Nachrichten Wirtschaft Chinas Notenbankchef: Keine Yuan-Abwertung geplant
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:04 16.04.2018
Der Chef der Zentralbank von China, Yi Gang, plant vorerst keine Abwertung des Yuan im Handelsstreit mit der USA. Quelle: Aijaz Rahi/ap
Anzeige
Peking

China will im Handelsstreit mit den USA auf eine Abwertung der Landeswährung Yuan als Druckmittel gegen Washington verzichten. 

Man werde den Yuan nicht abwerten, um auf die Handelsspannungen zu reagieren, sagte der chinesische Zentralbankchef Yi Gang am Mittwoch auf dem asiatischen Wirtschaftsforum in Bo'ao in Südchina. Damit reagierte er auf Medienberichte, wonach Chinas Zentralbank laut Insidern einen solchen Schritt prüfe.

Mit dem Versprechen einer weiteren Öffnung hatte Chinas Präsident Xi Jinping bereits am Dienstag in seiner Bo'ao-Rede die Sorgen über eine Eskalation des Handelskonflikts mit den USA dämpfen können. Ohne den Konflikt mit US-Präsident Donald Trump direkt zu erwähnen, stellte er allgemein mehr Marktzugang, geringere Zölle auf Autoimporte und bessere Investitionsbedingungen in Aussicht. Trump erklärte daraufhin, er sei sehr dankbar für Xi Jinpings freundliche Worte.

Viele Beobachter befürchten, dass sich zwischen Washington und Peking nach der Ankündigung wechselseitiger „Strafzölle“ eine Spirale mit immer neuen Vergeltungsschritten ergeben könnte. Ähnliche Wettläufe sind mit der Abwertung von Währungen möglich, um eigene Exportgüter auf dem Weltmarkt billiger zu machen.

dpa

Knusprig und gerne etwas dunkler: So lieben viele Deutsche Pommes, Brot und Chips. Ab heute gelten für Produzenten allerdings neue Regeln für die Herstellung. Grund ist das als krebserregend eingestufte Acrylamid.

11.04.2018

Wenn ein Hartz-IV-Empfänger eine angebotene Stellen ablehnt oder Termine versäumt, muss er mit Sanktionen rechnen. Die Zahl der Strafen ist gestiegen, die der Hartz-IV-Empfänger aber auch.

11.04.2018

Verbraucher in Europa sollen künftig einfacher ihre Rechte durchsetzen können. Die EU-Kommission präsentiert dazu in Brüssel mehrere Gesetzesvorschläge.

11.04.2018
Anzeige