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Condor-Chef: Fraport erweitert Kapazität für Ryanair

Streit eskaliert Condor-Chef: Fraport erweitert Kapazität für Ryanair

Am Frankfurter Flughafen hängt der Haussegen schief. Kommt der Betreiber Fraport dem Billigflieger Ryanair nicht nur finanziell zu sehr entgegen? Lufthansa und Condor sind davon überzeugt.

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Condor flog zu seinem 60-jährigen Bestehen im vergangenen Geschäftsjahr einen operativen Verlust von 10 Millionen britischen Pfund (11,5 Mio Euro) ein.

Quelle: Patrick Pleul

Frankfurt/Main. Am Frankfurter Flughafen eskaliert der Streit um den Neukunden Ryanair weiter. Einen Tag vor dem ersten Linienflug des irischen Billigfliegers vom größten deutschen Drehkreuz warf Condor-Chef Ralf Teckentrup dem Betreiber Fraport vor, die Kapazität passgenau für den neuen Wettbewerber auszubauen.

Zum kommenden Winterflugplan werde die maximale Zahl der in einer Stunde möglichen Starts und Landungen von 100 auf 104 hochgesetzt, sagte Teckentrup in Frankfurt bei einer Veranstaltung der hessischen Unternehmerverbände. Das sei völlig ungewöhnlich, da dieser so genannte Slot-Eckwert sonst nur zum Sommer erhöht werde. In diesem Jahr plant Ryanair einen massiven Ausbau seines Angebots von vier Verbindungen im Sommer auf 24 im Winterflugplan.

Der Slot-Eckwert beschreibt die Leistungsobergrenze eines Flughafens, die aber nur in Belastungsspitzen erreicht wird. Frankfurt ist laut Planfeststellung bei Vollausbau auf maximal 126 Starts und Landungen in der Stunde ausgelegt. Auch Lufthansa hatte zuvor Fraport für die Preisnachlässe kritisiert, die das Unternehmen Ryanair gibt.

Ein Fraport-Sprecher wies die Condor-Kritik zurück: Der geplante Kapazitätsausbau habe nichts mit der Nachfrage durch einzelne Gesellschaften zu tun, sondern komme allen Airlines zugute. „Wir wollen an Flugbetrieb realisieren, was möglich ist, um irgendwann auch die 126 Flugbewegungen pro Stunde zu erreichen.“ Dies geschehe in enger Abstimmung mit der Deutschen Flugsicherung und setze voraus, dass aus ausreichend Abfertigungsmöglichkeiten gebe. Fraport baut dazu gerade ein drittes Passagier-Terminal.

dpa

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