Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Wirtschaft Crashtest-Dummies gibt es bald auch in XXL
Nachrichten Wirtschaft Crashtest-Dummies gibt es bald auch in XXL
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:55 04.11.2018
Die bisherigen Crashtest-Dummies sind für Tests mit autonom fahrenden Autos nicht geeignet, da sie ein steifes Becken haben und ihnen Sensoren fehlen. Quelle: picture alliance / imageBROKER
Berlin

Der größte Hersteller von Crashtest-Dummies erweitert sein Sortiment. Nach einem Bericht der „Welt am Sonntag“ arbeitet der US-Konzern Humanetics unter anderem an Puppen, mit denen fettleibige Menschen und Senioren hinter dem Steuer dargestellt werden sollen. Dem Unternehmen zufolge ist das nötig, da zunehmend mehr Menschen Übergewicht haben und auch die Zahl der Senioren, die Auto fahren steigt.

Neben dem „Fett-Dummy“ und dem „Senioren-Dummy“ soll es zudem weibliche Versionen geben „die kleiner sind, mit stärkeren Oberschenkeln und Brüsten“, heißt es in dem Bericht weiter. Der Bedarf für die neuen Modelle ist dem Unternehmen zufolge gegeben, da ältere und dicke Menschen beim Autofahren eine andere Sitzhaltung einnehmen als die Standardpersonen, von denen in den Tests ausgegangen wird. Im Fall von Unfällen sei nicht ausreichend erforscht, inwieweit das zu anderen Verletzungen führe, sagte Gerhard Haas, Geschäftsführer von Humanetics Europe, der Zeitung.

Doch nicht nur die Gesellschaft ändert sich, auch die Automobilbranche. Die Entwickler produzieren daher auch neue Dummys, die bei Tests mit autonom fahrenden Autos zum Einsatz kommen sollen. Haas zufolge soll der erste Prototyp zum Jahreswechsel fertig gestellt sein.

Lesen Sie auch: Autonomes Fahren und der Stress

Autonom fahrende Autos ermöglichen es Menschen, nicht automatisch nach vorne gerichtet sitzen zu müssen. Denkbar ist auch, dass Menschen in Zukunft schlafen können, während ihr Auto sie an ihr Ziel bringt.„Bislang gibt es keine Dummys, mit denen entsprechende Tests durchgeführt werden können“, sagt Gerhard Haas. Die bisherigen Exemplare können nicht flach liegend eingesetzt werden, da sie ein steifen Becken haben. Zudem brauchen die neuen Dummies weitere Sensoren.

Von RND/ngo

Acht Monate nach einem tödlichen Unfall mit einem selbstfahrenden Roboter-Auto will der Fahrdienst Uber die Tests mit solchen Wagen wieder aufnehmen. Das Unternehmen macht allerdings Sicherheits-Zugeständnisse.

03.11.2018

Das Kraftfahrtbundesamt hatte Opel dazu verpflichtet, 96.000 Autos wegen Abgas-Manipulationen zurückzurufen. Dagegen wehrt sich nun der Autobauer – vor Gericht.

02.11.2018

Die Fußball-WM und der Super-Sommer haben den hiesigen Brauereien ein ordentliches Plus in die Kassen gespült. Bis September wurden rund 72,7 Millionen Hektoliter Bier verkauft. Doch welches ist das Lieblingsbier der Deutschen?

07.11.2018