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Wirtschaft Deutsche Bank kürzt Boni um 17 Prozent
Nachrichten Wirtschaft Deutsche Bank kürzt Boni um 17 Prozent
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00:00 12.03.2016

Nach dem Rekordverlust von 6,8 Milliarden Euro und der Streichung der Dividende müssen auch Vorstand und Mitarbeiter der Deutschen Bank Einschnitte hinnehmen. Deutschlands größtes Geldhaus kürzte die Boni für 2015 um 17 Prozent, wie es gestern mitteilte. Insgesamt werden demnach 2,4 Milliarden Euro an Prämien ausgezahlt.

Bank-Chef John Cryan (im Bild) hatte Ende Januar Einschnitte bei den Boni angekündigt. Cryan selbst, im vergangenen Jahr sechs Monate im Amt, bekommt ein Grundgehalt von 1,9 Millionen Euro, Ko-Chef Jürgen Fitschen 3,8 Millionen Euro. Insgesamt zahlt die Bank ihren Vorstandsmitgliedern nach eigenen Angaben 22,7 Millionen Euro, das seien 36 Prozent weniger als im Vorjahr. Für alle Mitarbeiter betrug die Gesamtvergütung demnach 10,5 Milliarden Euro und damit etwas mehr als 2014, als diese Summe bei 10,0 Milliarden Euro gelegen hatte. Grund seien zum Teil Wechselkursveränderungen und eine leicht höhere Mitarbeiterzahl.

Allerdings: Die Zahl der Mitarbeiter mit Millionengehältern fiel nur leicht von 816 auf 756 — dafür ging es in der Spitze sogar weiter nach oben: Zwei Beschäftigte kamen auf eine Jahresvergütung von mehr als zehn Millionen Euro.

Bei der Bank gab es 2015 mehr als 100000 Vollzeitstellen weltweit, mehr als 45000 davon in Deutschland. Die Deutsche Bank hatte Ende Januar einen schmerzhaften Verlust von 6,8 Milliarden Euro für das vergangene Jahr bekanntgegeben. Das war so viel wie nie zuvor in der Geschichte des Bankhauses.

OZ

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