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Deutsche Bank schwächelt

Frankfurt/Rostock Deutsche Bank schwächelt

Aktienkurs nach Sinkflug wieder im Plus / Keine Informationen über MV-Filialen

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Die Filiale der Deutschen Bank in Bad Doberan. Sie wird – wie sechs weitere in MV – voraussichtlich 2017 geschlossen.

Quelle: Renate Peter

Frankfurt/Rostock. Die schlechten Nachrichten für die Deutsche Bank reißen nicht ab: Gestern sackte der Aktienkurs erneut heftig ab

– die Nervosität hinterlässt nun Spuren im Tagesgeschäft. Hintergrund sind Berichte, Hedgefonds in den USA hätten Geschäfte mit der Bank zurückgefahren und Geldbestände aus ihrm Handelsbereich abgezogen. Deutsche-Bank-Manager Barry Bausano sprach von normalen Schwankungen.

Die Bank betonte erneut ihre Stabilität und verwies auf die umfangreiche Liquidität von über 200 Milliarden Euro. „Unsere Geschäftspartner gehören zu den weltweit anspruchsvollsten Investoren“, erklärte das Institut. „Wir sind davon überzeugt, dass die große Mehrheit von ihnen unsere stabile finanzielle Position, das gegenwärtige gesamtwirtschaftliche Umfeld, die Rechtsstreitigkeiten in den USA und die Fortschritte, die wir bei der Umsetzung unserer Strategie machen, sehr gut versteht.“

Deutsche-Bank-Aktien sackten gestern an der Frankfurter Börse teils um ca. 10 Prozent auf 9,89 Euro ab. Am Nachmittag machte sie kräftig Boden gut: Die Papiere drehten ins Plus und stiegen bis Handelsschluss um 6,39 % auf 11,57 Euro. Hintergrund: Marktgerüchte, das Institut stehe vor der Einigung mit der US-Justiz auf eine Strafzahlung von 5,4 Milliarden anstatt zuvor 14 Mrd. US-Dollar für umstrittene Hypothekengeschäfte.

Die Bank ist derzeit an der Börse keine 14 Milliarden Euro mehr wert, obwohl Analysten ihre Liquidität als stabil bezeichnen.

Ob sich die Krise auf die Filialen in MV auswirken könnte, blieb gestern offen. Bereits im Juli hatte die Deutsche Bank angekündigt, 2017 rund ein Drittel ihrer 20 Standorte im Land zu schließen: Die Filialen in Torgelow, Wolgast, Teterow, Hagenow, Ribnitz-Damgarten, Bad Doberan und Bergen werden mit der jeweils nächstgelegenen Außenstelle zusammengelegt. Rund 150 Mitarbeiter sind betroffen.

OZ

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