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Deutschland bei Jobs für Flüchtlinge auf gutem Weg

Berlin Deutschland bei Jobs für Flüchtlinge auf gutem Weg

. Bei der Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt hat Deutschland nach Einschätzung der OECD aus Fehlern der Vergangenheit gelernt und den richtigen Weg eingeschlagen.

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OECD- Experte Thomas Liebig

Quelle: dpa

Berlin. . Bei der Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt hat Deutschland nach Einschätzung der OECD aus Fehlern der Vergangenheit gelernt und den richtigen Weg eingeschlagen. „Die Flüchtlingskrise wird als Chance genutzt, das Integrationssystem erheblich zu verbessern“, sagte der Arbeitsmarktexperte der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), Thomas Liebig, gestern bei der Vorstellung einer Vergleichstudie. Am Ende seien alle Bemühungen, Flüchtlinge möglichst frühzeitig in Jobs zu bringen, auch hilfreich für ihre Eingliederung in die deutsche Gesellschaft.

Die europaweite Untersuchung von OECD und Europäischer Kommission bezieht sich im Wesentlichen auf das Jahr 2014, gibt aber nach den Worten Liebigs viele Hinweise für die Lage nach dem Andrang von rund einer Million Flüchtlinge im Vorjahr. „Erhebliche Fortschritte“ habe Deutschland bei der Sprachvermittlung gemacht, die entscheidend für die Arbeitsmarkt-Integration sei.

Nach den August-Zahlen der Bundesagentur für Arbeit (BA) waren zuletzt 153000 Geflüchtete als arbeitslos registriert – 13 000 mehr als im Juli. Zusammen mit den rund 193 000 Asylsuchenden, die in Integrations- und Berufseingliederungskursen auf Alltag und Arbeitsleben in Deutschland vorbereitet werden, beläuft sich die Zahl der arbeitsuchenden Flüchtlinge auf 346000. BA-Chef Frank-Jürgen Weise ist zwar grundsätzlich optimistisch. „Aber es wird viel Geld kosten und lange dauern.“

Insgesamt sieht die OECD Gründe für die Hoffnung, dass Deutschland die Job-Integration besser und schneller hinbekommt als früher – und auch als andere Länder: die gute Lage am Arbeitsmarkt, die Verbesserungen der Integrationspolitik, eine frühzeitige Erfassung von Kompetenzen, niedrigere Verwaltungshürden bei fehlenden Dokumenten oder schwer nachweisbaren Qualifikationen.

Früher dauerte es 15 bis 20 Jahre, ehe Flüchtlinge bei der Beschäftigungsquote auf Inländer-Niveau waren – nun seien die von der BA erwarteten fünf bis sechs Jahre realistisch.

OZ

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