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Wirtschaft Deutschlands Gasreserven schrumpfen schnell
Nachrichten Wirtschaft Deutschlands Gasreserven schrumpfen schnell
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13:34 14.05.2016
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Hannover

Dank der besseren Nutzung von Lagerstätten in der Nordsee sowie Rheinland-Pfalz sind Deutschlands Erdölreserven 2015 leicht gestiegen.

Nach Angaben des niedersächsischen Landesamtes für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) sanken dagegen die deutschen Erdgasreserven mangels von Neuinvestitionen ab. Anfang des Jahres gab es demnach 33,9 Millionen Tonnen Erdölreserven in Deutschland - ein Plus von 9,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert. Dagegen sanken die Rohgasreserven um 16 Prozent auf 74,4 Milliarden Kubikmeter. Bei den Reserven handelt es sich um bekannte Lagerstätten, die unter heutigen technischen und wirtschaftlichen Bedingungen zu fördern sind.

Nach wie vor lagern die meisten der Erdölreserven im norddeutschen Becken. Deutscher Spitzenreiter ist dank der Nordsee-Ölförderung im Ölfeld Mittelplate das Bundesland Schleswig-Holstein. Niedersachsen wurde durch Rheinland-Pfalz als Bundesland mit den zweitgrößten Rohölreserven auf Platz drei verdrängt, teilte die Behörde am Freitag in Hannover mit. Während der Anteil von Rheinland-Pfalz dank des Ölfelds Römerberg (bei Speyer) um 0,4 Prozent auf 26,9 Prozent stieg, sank der Niedersachsens um 6,3 Prozent auf nur noch 24,7 Prozent ab.

Das Bundesland behauptete im Vorjahr aber weiter seine Spitzenposition als größter Erdgasproduzent. Nach der aktuellen Statistik lagern hier 98,3 Prozent der heimischen Rohgasreserven (-0,7 Prozent). Die Förderung nahm um 0,5 Prozent auf 94,7 Prozent zu. Insgesamt stammte 2015 wie auch schon im Vorjahr rund 9,7 Prozent des in Deutschland verbrauchten Erdgases aus heimischer Produktion.

Die Erdgasindustrie produzierte 2015 mit 9,3 Milliarden Kubikmetern Rohgas 7,3 Prozent weniger als noch ein Jahr zuvor. Die bundesweite Abnahme der Gasreserven führt die Behörde auf die zunehmende Erschöpfung der Felder zurück. Aufgrund der politischen Debatte um das umstrittene Fracking gebe es zur Zeit auch kaum Neuinvestitionen.

dpa

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