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Wirtschaft Devisen: Euro legt zu - EZB dämpft Spekulation auf Zinssenkung
Nachrichten Wirtschaft Devisen: Euro legt zu - EZB dämpft Spekulation auf Zinssenkung
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17:06 14.03.2013
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FRANKFURT

Am späten Nachmittag kostete die Gemeinschaftswährung bis zu 1,3116 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs gegen Mittag noch auf 1,3010 (Mittwoch: 1,3035) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7686 (0,7672) Euro.

Die Erwartung einiger Marktteilnehmer, dass die EZB ihren Leitzins auf ein neues Rekordtief senken könnte, bewahrheitete sich nicht: Notenbankchef Mario Draghi räumte nach der Sitzung des geldpolitischen Rates zwar ein, ein solcher Schritt sei diskutiert worden. Vorherrschende Meinung sei aber gewesen, zunächst still zu halten. Damit liegt der Zins, zu dem sich die Geschäftsbanken bei der EZB kurzfristig mit Geld eindecken können, weiter auf dem Rekordtief von 0,75 Prozent. Dort verharrt er seit Sommer 2012.

Die Tür zu einer weiteren Zinssenkung stieß Draghi aber nicht zu. Bankvolkswirte argumentierten, vieles werde von der konjunkturellen Entwicklung im Euroraum abhängen: Sollte sich die Wirtschaft erwartungsgemäß stabilisieren und im zweiten Halbjahr 2013 erholen, dürfte die Notenbank nicht handeln. Im Falle schwacher Konjunkturzahlen oder einer abermaligen Stimmungseintrübung könnte die EZB jedoch schon bald die Zinsen senken, kommentierte Holger Sandte von der skandinavischen Bank Nordea.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,86500 (0,86440) britische Pfund , 122,80 (121,85) japanische Yen und 1,2318 (1,2301) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London mit 1.579,50 (1.574,00) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 38.340,00 (38.170,00) Euro.

dpa

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