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Wirtschaft „Dieselgate“ für VW ein Milliardengrab
Nachrichten Wirtschaft „Dieselgate“ für VW ein Milliardengrab
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00:05 30.09.2017
Gebrauchte VW-Dieselautos in den USA auf „Halde“ Quelle: Foto: Dpa

. Die Diesel-Affäre kostet Volkswagen weitere Milliarden. Weil der Rückruf der von Abgas-Manipulationen betroffenen 2,0-Liter-Motoren nicht so läuft wie geplant, muss der Dax-Konzern noch mehr Geld zur Seite legen. Das Ergebnis im laufenden Geschäft werde im dritten Quartal mit rund 2,5 Milliarden Euro belastet, teilte das Unternehmen gestern in Wolfsburg mit. Damit steigt die Rechnung für die Bewältigung des Abgas-Skandals auf nunmehr 25,1 Milliarden Euro.

Vor knapp einem Jahr hatten sich Vertreter von VW mit Klägern, Händlern und Bundesstaaten in den USA auf einen Vergleich für Dieselwagen aus dem Konzern mit den 2,0-Liter-Antrieben verständigt. Ende Oktober stimmte ein Zivilrichter dem Kompromiss über entsprechende Entschädigungen zu.

Anfang 2017 konnten die Wolfsburger dann eine strafrechtliche Auseinandersetzung mit der Zahlung eines Milliardenbetrages ausräumen. Im vergangenen Mai gab es schließlich eine ähnliche Einigung für größere 3,0-Liter-Dieselmotoren, betroffen waren auch hier weitere Konzernmarken wie Porsche und Audi.

Ganz beendet sind die juristischen Streitigkeiten in den Vereinigten Staaten aber noch nicht. Einige US-Bundesstaaten klagen auf zusätzliche Strafen gegen den Konzern. Auch Einzelpersonen stehen nach wie vor im Visier der US-Behörden – in Deutschland wird ebenfalls weiter strafrechtlich ermittelt.

Vom Abgsasskandal sind weltweit etwa 11 Millionen Fahrzeuge betroffen, in Nordamerika rund 600 000.

OZ

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