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Wirtschaft Dobrindt droht Berliner Flughafenchef
Nachrichten Wirtschaft Dobrindt droht Berliner Flughafenchef
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00:01 11.03.2016

Vor der heutigen Sondersitzung des Aufsichtsrats für den neuen Hauptstadtflughafen erhöht der Bund den Druck auf Flughafenchef Karsten Mühlenfeld. „Ich nehme die Geschäftsführung beim Wort, die die Inbetriebnahme für Ende 2017 in Aussicht gestellt hat“, sagte Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt der „Augsburger Allgemeinen“. Hintergrund der Äußerung sind neue Zweifel am Terminplan. Der CSU-Politiker kritisierte auch das Vorgehen Mühlenfelds im Streit um den künftigen Regierungsflughafen. „Das wird nicht ohne Folgen bleiben“, drohte Dobrindt. Das Ministerium hatte die Sitzung veranlasst, nachdem Mühlenfeld den Mietvertrag für einen Interimsstandort des geplanten Regierungsterminals außerordentlich gekündigt hatte. Dobrindt sagte, die Betreiber hätten „ohne jede Vorwarnung einfach einen Vertrag mit dem Bund gekündigt“. Dem hatte Mühlenfeld widersprochen.

Tatsächlich hat der Aufsichtsrat diesen Interimsstandort — das bisherige Terminal A in Schönefeld — längst verworfen. Denn der Platz wird wegen der steigenden Zahl von Passagieren noch gebraucht.

Der neue Hauptstadtflughafen mit seiner Jahreskapazität von 22 bis 27 Millionen Fluggästen wird nicht reichen.

In der Debatte hatte sich der Bund aber nicht immer einheitlich verhalten. Er sitzt auf beiden Seiten des Verhandlungstischs: Mit Berlin und Brandenburg ist er auch Flughafen-Eigentümer. Im Aufsichtsrat sitzen die Staatssekretäre Rainer Bomba (Verkehr) und Werner Gatzer (Finanzen).

OZ

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