Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / 3 ° wolkig

Navigation:
Dschungelcamp in der heißen Phase - Eine Zwischenbilanz

TV-Show Dschungelcamp in der heißen Phase - Eine Zwischenbilanz

Beim Dschungelcamp hat die Rauswurfphase begonnen. Jetzt gibt es jeden Abend einen Abgang - mit mindestens einer Ausnahme. Das Interesse der Zuschauer dürfte damit in den kommenden Tagen steigen. Bisher war es nicht gerade auf Rekordniveau. Eine Zwischenbilanz.

Voriger Artikel
Jim Knopf soll Märklin-Umsatz beflügeln
Nächster Artikel
Ausland verhilft Ritter Sport zum Wachstum

Die Zuschauer haben abgestimmt: Sandra Steffl ist raus.

Quelle: Jens Kalaene

Berlin/Coolangatta. Das Dschungelcamp geht mit der zweiten Woche in die heiße Phase. Am Donnerstagabend ist mit Schauspielerin Sandra Steffl („Rossini“) die erste Teilnehmerin der RTL-Show rausgeflogen.

Besonders traurig schien die 47-Jährige nicht darüber zu sein, dass sie bei der Telefonabstimmung die wenigsten Anrufe bekommen hatte. Im Gegenteil, ihr war die Erleichterung anzumerken. Auch andere Teilnehmer hatten in den Tagen davor immer wieder gestöhnt, geächzt, gejammert, geweint und geklagt, über Schikanen bei den campüblichen Aufgaben mit Ekelfaktor zum Beispiel oder wie Daniele Negroni (22) über den schmerzhaften Verzicht auf Zigaretten.

Soulsänger Sydney Youngblood (57) hat bereits mehrfach angedeutet, nicht lange bleiben zu wollen. „Ich kann nicht mehr. Ich will gehen. Ich packe“, vertraute er am Donnerstagabend dem Dschungeltelefon an. Noch vor der Rauswurfphase hatte sich am Mittwoch das 21-jährige Transgender-Model Giuliana Farfalla vorzeitig verabschiedet und erklärt: „Ich bin nicht gut in sowas, deshalb halte ich es kurz: Ich gehe nach Hause.“

Das Zuschauerinteresse ist diesmal eher nicht rekordverdächtig: Mit 6,49 Millionen zum Auftakt am Freitag vor einer Woche war schon der Start nicht berauschend, im Jahr davor waren es noch 7,36 Millionen. Und an den Abenden danach gingen die Zuschauerzahlen zunächst sogar noch runter.

Woran liegt das? „Die schwachen Quoten sind zum einen bedingt durch beginnende Abnutzungseffekte des Formats einerseits und den geringen Bekanntheitsgrad der Teilnehmer andererseits“, erklärt Medienwissenschaftlerin Joan Bleicher von der Universität Hamburg. Bei wenig bekannten Stars fehlten die verschiedenen Fancommunities, die man miteinander zu optimalen Zuschauerzahlen verknüpfen könne.

„Es werden ja die immer gleichen Rollenmuster besetzt: Ex-Sportler, Castingshow-Kandidaten, die „Bachelor“-Kandidatin, erfolglose Sänger/innen und Schauspieler/innen, Boulevard- und Reality Stars“, erläutert Bleicher. „Zum einen fehlt es an Prominenz, zum anderen lässt auch das Confrontainment-Potenzial der Gruppe zu wünschen übrig. Das zeigen auch die Zuschauerreaktionen etwa auf Twitter.“

Deutlich gestiegen ist das Zuschauerinteresse am Mittwochabend, nachdem RTL zuvor angedeutet hatte, dass es einen freiwilligen Abgang geben werde - ohne zu verraten, wer gehen will. Nach Bleichers Einschätzung war das erfolgreich: Ein freiwilliger Abgang sei ein Spannungshöhepunkt der Dramaturgie des Durchhaltens oder des Scheiterns, so die Medienwissenschaftlerin. Das habe viele Zuschauer zum Einschalten motiviert.

Bis zum Finale gibt es nun täglich einen Abschied und dann voraussichtlich wieder bessere Quoten. Nach jetzigem Stand der Dinge muss allerdings an mindestens einem Abend keiner gehen - wegen Giuliana Farfallas vorzeitigem Ausstieg. Wann das sein wird, hat RTL noch nicht verraten. Außerdem gibt es ja mit Youngblood noch einen weiteren Wackelkandidaten, der vielleicht auf eigene Faust die Koffer packt. Auch das ist sicher gut für die Spannung.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Trash-Spektakel
Model Tatjana Gsell im Dirndl 2013 in München. Sie ist eine Kandidatin des diesjährigen RTL-Dschungelcamp.

Ist der traumhaft schöne australische Dschungel mit seinen Pflanzen, Kakerlaken und kopulierenden Ratten genau der richtige Ort, um Tränen freien Lauf zu lassen? Ein Halbpromi nach dem anderen heult - doch die Zugkraft der RTL-Dschungelshow lässt nach.

mehr
Mehr aus Wirtschaft
Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Serie, Weltkrieg, erster Weltkrieg, zweiter Weltkrieg Teaser der den User auf die Sonderseiten zum Thema Weltkrieg führen soll image/svg+xml Image Teaser Weltkrieg 2015-09-23 de Serie Erinnerung an Weltkriege Alle Beiträge und Bildergalerien zum Thema sowie Infos zu Ausstellungen und Museen finden Sie auf unseren Sonderseiten. Alle Veranstaltungen und Freizeittipps in Ihrer Nähe finden Sie hier. > Erster Weltkrieg > Zweiter Weltkrieg 1914 bis 1918 1939 bis 1945
Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Lererbriefe, Meinung, Teaser der den User auf die Seite "Leserbriefe" führen soll image/svg+xml Image Teaser „Leserbriefe“ 2015-09-23 de Meinung Ihre Leserbriefe Über unser Kontaktformular können Sie uns gern Lob, Kritik, Ideen oder andere Anmerkungen zu aktuellen Themen aus Ihrer Region, MV und der Welt zusenden. Wir freuen uns auf Ihre Meinung. Hier geht es zum Formular.