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E-Bikes halten Geschäft der Fahrradindustrie fast auf Vorjahresniveau

Berlin E-Bikes halten Geschäft der Fahrradindustrie fast auf Vorjahresniveau

Dank der steigenden Nachfrage nach E-Bikes hat die deutsche Fahrradindustrie ihr Geschäft 2013 fast auf Vorjahresniveau halten können.

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Erneut hat der Verkauf von Elektrofahrrädern die Jahresbilanz der Radbranche aufgehellt. Foto: Felix Kästle

Berlin. Dank der steigenden Nachfrage nach E-Bikes hat die deutsche Fahrradindustrie ihr Geschäft 2013 fast auf Vorjahresniveau halten können.

Verkauft wurden rund 410 000 Räder mit Elektroantrieb - ein Plus von acht Prozent, wie der Zweirad-Industrie-Verband (ZIV) in Berlin mitteilte. Damit hatte bereits nahezu jedes zehnte verkaufte Rad einen Elektromotor.

Die Zahl der verkauften Fahrräder sank im Vorjahresvergleich allerdings leicht um vier Prozent auf insgesamt 3,8 Millionen. Hauptgrund war den Angaben nach der lange Winter. Die Monate März bis Mai seien die umsatzstärksten des ganzen Jahres.

Klassische Trekkingräder und Citybikes machen immer noch rund die Hälfte der verkauften Räder in Deutschland aus. Doch Fahrräder mit Elektromotor holen weiter auf und liegen in der ZIV-Statistik nun auf Platz drei der beliebtesten Typen.

Im Vergleich zu 2010 mit rund 200 000 verkauften Modellen haben sich die Absatzzahlen der E-Bikes mehr als verdoppelt. Die Branche rechnet weiter mit Wachstum in diesem Segment.

Dennoch gelang es dem Geschäft mit E-Bikes 2013 nicht, die leichte Delle beim Radverkauf insgesamt wie in den Vorjahren auszugleichen. Für dieses Jahr ist die Branche optimistischer. Der milde Winter beflügele das Geschäft, sagte ZIV-Geschäftsführer Siegfried Neuberger.

Gemessen an Stückzahlen machte der E-Bike-Verkauf 2013 rund elf Prozent am deutschen Markt aus. Gerechnet am Umsatz in Euro haben Elektroräder mit 28 Prozent deutlich mehr Gewicht. Denn für ein Elektrofahrrad geben Kunden nach Angaben des Verbands des Deutschen Zweiradhandels (VDZ) im Durchschnitt rund 2000 Euro aus.

Auch sonst achten Verbraucher nach Einschätzung des ZIV mehr auf Qualität als früher. 2011 waren sie bereit, im Durchschnitt rund 496 Euro für ein neues Rad auszugeben. 2013 waren es im Schnitt 520 Euro.

Der Gesamtumsatz der Fahrradbranche liegt nach VDZ-Berechnungen recht konstant bei vier Milliarden Euro im Jahr. Davon entfallen 2,3 Milliarden Euro auf den Radverkauf.


Pressemitteilung Verband des Deutschen Zweiradhandels
Pressematerial Zweirad-Industrie-Verband



dpa

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