Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Wirtschaft EU-Währungskommissar bemüht sich um Einigung mit Athen
Nachrichten Wirtschaft EU-Währungskommissar bemüht sich um Einigung mit Athen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
05:52 15.02.2017
Ohne finanzielle Unterstützung droht Griechenland in absehbarer Zeit erneut die Zahlungsunfähigkeit. Quelle: Uli Deck
Anzeige
Athen

Seit Wochen stocken die Verhandlungen zwischen der Regierung in Athen und den internationalen Geldgebern über das griechische Sparprogramm. Nun reist EU-Währungskommissar Pierre Moscovici zu Gesprächen mit der griechischen Führung nach Athen.

Offizieller Grund ist seine Ernennung zum Ehrendoktor der Universität Athen. Moscovici wird sich aber auch mit Finanzminister Euklid Tsakalotos und Regierungschef Alexis Tsipras sowie mit dem konservativen Oppositionschef Kyriakos Mistotakis treffen.

Zuletzt hatte Tsipras die festgefahrene Situation mit scharfen Worten kritisiert. Die Überprüfung und der Abschluss der Verhandlungen seien nicht das Problem. Es seien die ständigen Unstimmigkeiten zwischen den Gläubigern, die ein Vorankommen verhinderten, sagte Tsipras und attackierte vor allem Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU).

Eigentlich sollten die Verhandlungen am 20. Februar abgeschlossen werden, nun sei es sogar fraglich, ob es im März klappen könnte, hieß es am vergangenen Wochenende aus griechischen Regierungskreisen. Die Zeit drängt. Im Sommer stehen für Griechenland Rückzahlungen in Milliardenhöhe an. Ohne finanzielle Unterstützung droht dem Land einmal mehr die Zahlungsunfähigkeit.

dpa

Mehr zum Thema
Wirtschaft Kommt jetzt doch der «Grexit»? - Griechenland-Gläubiger im Clinch

Trotz eines riesigen Hilfsprogramms: Griechenlands Finanzlage bleibt kritisch. Die Gläubiger sind sich uneins - im Bundestagswahljahr will Finanzminister Schäuble einen Schuldenerlass unbedingt vermeiden.

10.02.2017

Bei den Verhandlungen zwischen Griechenland und seinen Gläubigern geht es zwei Schritte vor und einen zurück. Athen kritisiert den IWF sowie die harte Haltung von Finanzminister Schäuble.

11.02.2017

Die EU-Kommission will den Streit über den weiteren Spar- und Reformkurs Griechenlands so schnell wie möglich beilegen.

12.02.2017

Nach dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts ist die Elbvertiefung wieder ein Stück weiter in die Zukunft gerückt. Für den Hamburger Hafen ist das keine gute Nachricht. Der Ausblick auf das laufende Jahr verspricht interessant zu werden.

15.02.2017

Wolgaster Firma muss wegen überhöhter Preise Geld zurückzahlen / Rostocker Stadtwerke freigesprochen

15.02.2017

Mutter-Konzern General Motors erwägt den Verkauf des Autobauers an den französischen PSA-Konzern. Was heißt das für den Standort hier?

15.02.2017
Anzeige