Volltextsuche über das Angebot:

16 ° / 11 ° Regenschauer

Navigation:
EU-Währungskommissar mahnt Einigung mit Griechenland an

Hoffnung auf stabilere Zukunft EU-Währungskommissar mahnt Einigung mit Griechenland an

Die EU-Kommission will den Streit über den weiteren Spar- und Reformkurs Griechenlands so schnell wie möglich beilegen.

Voriger Artikel
Baubehörde zeigt sich bei BER-Probebetrieb flexibel
Nächster Artikel
Allianz bleiben nur noch Tage für Milliardenentscheidung

Ohne weitere Hilfszahlungen würde das hochverschuldete Griechenland spätestens im Sommer wieder in die Zahlungsunfähigkeit rutschen.

Quelle: Jens Büttner/archiv

Berlin. Die EU-Kommission will den Streit über den weiteren Spar- und Reformkurs Griechenlands so schnell wie möglich beilegen. „Jetzt ist nicht die Zeit, um die Uhren Richtung finanzieller Instabilität zurückzudrehen.“

Das sagte der für Wirtschaft und Währung zuständige EU-Kommissionsvizepräsident Valdis Dombrovskis der „Welt am Sonntag“. Mit den Reformen solle die Wettbewerbsfähigkeit der griechischen Wirtschaft verbessert und den Griechen Hoffnung auf eine stabilere Zukunft gemacht werden.

Ohne weitere Hilfszahlungen würde das hochverschuldete Griechenland spätestens im Sommer wieder in die Zahlungsunfähigkeit rutschen. Mit den internationalen Gläubiger ringt das Land seit Monaten um weitere Reformmaßnahmen und Finanzhilfen. Am Freitag waren in Brüssel die Gläubiger-Vertreter mit dem griechischen Finanzminister Euklid Tsakalotos zusammengetroffen. Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem äußerte sich anschließend zuversichtlich.

In Athen hingegen wurde das Treffen kritisch beurteilt: Es habe zwar Fortschritte gegeben, aber eine Einigung sei noch längst nicht in Sicht, hieß es aus Regierungskreisen. Vor allem die harte Haltung des Internationalen Währungsfonds (IWF), der einen teilweisen Schuldenerlass oder aber zusätzliche harte Reformen fordert, wird von den Griechen kritisiert. Die Institution habe offenbar kein Interesse an einer gemeinschaftlichen Lösung, sagte der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras am Wochenende auf dem Parteitag seiner Partei Syriza.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Umfrage
Die Mehrheit der Deutschen ist für den Verbleib der Bundesrepublik in der EU.

Großbritannien bereitet sich auf den Brexit vor, in Frankreich ist die rechtsextreme Partei Front National mit einer Anti-EU-Kampagne im Aufwind. In Deutschland hingegen will eine deutliche Mehrheit in der Europäischen Union bleiben.

mehr
Mehr aus Wirtschaft
Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Serie, Weltkrieg, erster Weltkrieg, zweiter Weltkrieg Teaser der den User auf die Sonderseiten zum Thema Weltkrieg führen soll image/svg+xml Image Teaser Weltkrieg 2015-09-23 de Serie Erinnerung an Weltkriege Alle Beiträge und Bildergalerien zum Thema sowie Infos zu Ausstellungen und Museen finden Sie auf unseren Sonderseiten. Alle Veranstaltungen und Freizeittipps in Ihrer Nähe finden Sie hier. > Erster Weltkrieg > Zweiter Weltkrieg 1914 bis 1918 1939 bis 1945
Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Lererbriefe, Meinung, Teaser der den User auf die Seite "Leserbriefe" führen soll image/svg+xml Image Teaser „Leserbriefe“ 2015-09-23 de Meinung Ihre Leserbriefe Über unser Kontaktformular können Sie uns gern Lob, Kritik, Ideen oder andere Anmerkungen zu aktuellen Themen aus Ihrer Region, MV und der Welt zusenden. Wir freuen uns auf Ihre Meinung. Hier geht es zum Formular.